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Hinweis

Auf dieser Seite finden Sie die Berichte und Bilder zu aktuellen Ereignissen.

Was wir in vorherigen Schuljahren erlebt haben, können Sie unter der Rubrik "Wir über uns" erfahren.


Muffins und Psychotalk

09.10.2020

Wir bekamen im Rahmen des Psychologieunterrichts Besuch von Miriam Winter, einer Kinder- und Jugendpsychologin. Im Vorfeld überlegten wir uns einige Fragen, die wir ihr zu ihrer Person, ihrem Werdegang und zu ihren Tätigkeiten stellen könnten. So saßen wir also in einer entspannten Runde mit Muffins und warmen Getränken. Bevor wir unsere Fragen stellten, berichtete Frau Winter von ihrem beruflichen Lebensweg. Interessant war es, dass ihre jetzige Berufung so gar nicht geplant war und über wie viele Umwege sie gegangen ist, um jetzt mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Nun ist sie als Psychologin seit einigen Jahren mit ihrer eigenen Praxis in Bad Freienwalde selbstständig, eine Kleinstadt circa 30 Minuten von Eberswalde entfernt. Alle hörten interessiert den Worten von Frau Winter zu. Kurz darauf fingen wir an unsere Fragen zu stellen. Zuvor saßen wir im Unterricht und überlegten was uns zuerst in den Kopf schoss, wenn es um Psychologie geht bzw. was wir uns unter Kinder- und Jugendpsychologie vorstellen könnten.

Eine der meistgenannten Fragen war „Was wird am meisten therapiert und in welcher Altersgruppe?“ Auch Fragen wie „Wie laufen solche Therapiestunden ab?“ standen ganz oben auf der Liste. Gespannt wie ein Bogen saßen wir da und warteten auf Antworten. Sie arbeitet mit allen Altersgruppen, auch bereits mit Kleinkindern, hier geht es z. B. um Verhaltensauffälligkeiten, verzögerte Sprach- und/oder Denkentwicklung oder verzögerte emotionale Entwicklung. Gerade Beeinträchtigungen, die uns in unserem Alter schnell ereilen könnten, wurden mit hohem Interesse erfasst, hier kann man die Entwicklung einer Sucht nennen, aber auch die depressive Entwicklung. Oder einfach der Umgang mit Widrigkeiten des Lebens.

Nach und nach kam es durch fiktive Fallschilderungen von Frau Winter, zu Gesprächen innerhalb des Kurses und natürlich zu direkten Fragen zum professionellen Part der Runde. Die Schüler_innen des Kurses erzählten Geschichten und teilten Erinnerungen von sich selbst, Freunden, kommentierten Fälle oder fragten wissbegierig nach. Wir alle saßen wie auf heißen Kohlen und so hätte der ganze Tag weitergehen können. Leider hatten wir etwas zu wenig Zeit eingeplant, hoffen aber sehr, dass wir noch einmal Besuch bekommen werden.

Nach diesem mal etwas anderen Unterricht unterhielten wir uns nach der Schule noch lange und tauschten Meinungen und Empfindungen aus. Somit kann ich für alle sprechen, wenn ich sage, dass es ein unfassbar lehrreiches Erlebnis für uns war. Ich für mich konnte so vieles mitnehmen. Selbst durch diese anderthalb Stunden habe ich auf psychische Sorgen, Probleme und Angstzustände eine andere Sicht bzw. schätze sie nun anders ein. Ich glaube, ich kann nun mehr Verständnis zeigen und aufbringen.

Wie man herauslesen kann, bin ich sehr begeistert. Die Theorie war super spannend und die anwendbare Praxis durch Intelligenztests hat allen eine praktische Seite der Psychologie näher gebracht. Alles in allem wünschen wir uns nun des Öfteren Besuch, denn ein solches Lernen prägt sich viel besser ein.

Ein großer Dank gilt auch unserer Psychologielehrerin Frau Forbrig, denn ohne ihr Einverständnis und ihre Unterstützung wäre dies nicht möglich gewesen. Doch vor allem gilt unser Dank Frau Winter, vielen Dank für ihre Zeit.

L.-M. Müller (20b)

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Freiwilliger Word-Kurs für Anfänger gestartet

08.10.2020

Der Umgang mit digitalen Endgeräten gehört schon lange zum Alltag. Das gilt für das Privat- wie für das Berufsleben. Ein wesentliches Programm, das dabei beherrscht werden sollte, ist immer noch Microsoft Word.

Deshalb startete am OSZ II Barnim deshalb ein freiwilliger Grundlagen-Kurs zu Microsoft Office Word. Interessierte Schüler_innen des ersten Ausbildungsjahres und der vollzeitschulischen Bildungsgänge können hier im dreiwöchigen Rhythmus unter der Leitung von Herrn Klaaßen und Frau Schirmer ihre Kompetenzen im Umgang mit dem Textverarbeitungsprogramm verbessern und erweitern. Dabei werden grundlegende Funktionen des Programms erläutert und individuelle Fragen im Umgang mit diesem und anderen Office Programmen thematisiert.

Der freiwillige Kurs findet nach Schulschluss statt. Interessierte Schüler_innen können weiterhin gerne teilnehmen. (immer donnerstags im C-Turnus)

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Between Fresco, Friendship and Future Vision (Erasmus-Projekt)

… Ein Gruß des Teams unseres OSZ während der Arbeitsphase…

21. - 26.09.2020

Trotz der sehr bewegenden Entwicklungen im Jahr 2020 setzten wir gemeinsam mit unseren französischen, polnischen und tschechischen Partnern das Erasmus-Projekt im September fort. Entsprechend der Projektplanung trafen sich Teilnehmer aus allen vier Ländern, um in Litomysl (Tschechien) an der Gestaltung des ersten Fresco zu arbeiten.

Die Vorlage dafür war das Ergebnis eines innerschulischen Wettbewerbs, den eine Schülerin aus dem letzten Studienjahr gewonnen hatte. Als Thema dienten verschiedenste europäische Baustile.

Da die Frescoerstellung eine fast vergessene Technik ist, stellten vorbereitende Tätigkeiten eine zeitliche Herausforderung dar, die fast zwei Tage in Anspruch nahm. Neben der Übertragung der Bildvorlage auf die Originalwandgröße wurden Farbpigmente vorbereitet, Diskussionen zur Farbauswahl geführt, die Materialien für den Untergrund vorbereitet und somit die Baustelle eröffnet.

Unter dem steten Blick der Öffentlichkeit und unserer französischen Experten begannen wir ab Wochenmitte das Fresco in drei Abschnitten aufzutragen. Es gab für uns verschiedenste kleine Details mit beträchtlicher Wirkung zu beachten, so bspw. den Untergrund weich auftragen, die Pigmente in mindestens 10 Schichten überlagern und immer wieder beobachten und warten … (welche Farbentfaltung die Pigmente zeigen und dass die Wand abtrocknet). Am Tagesende reflektierten wir unser Geleistetes, diskutierten Arbeitsprozesse und Farbauswahl, planten nachfolgende Tätigkeiten und genossen die tschechische Gastfreundschaft.

Stetig dokumentierten wir mittels moderner Medien (Fotos, Videos, soziale Medien) den Projektfortschritt. Auch regionale Rundfunk- und Fernsehsender zeigten sich interessiert.

Bis auf den letzten Tag, an dem es europaweit und natürlich auch in Litomysl stark regnete, unterstützten Sonnenschein und warme Temperaturen unser Vorhaben. Fristgerecht am Freitagabend war die Arbeit am Fresco beendet und allen Teilnehmern sah man Freude, Stolz und Erleichterung an ...

Auf ein Neues – bei uns in Eberswalde in 2021

… von der Vorlage zum fertigen Fresco …

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Berufsorientierung im Rahmen der „Interkulturellen Wochen“

23.09.2020

Auf Einladung von Nestor Bildungsinstitut GmbH besuchte die Klasse BFSG192 eine Veranstaltung zur beruflichen Orientierung.

Ein junger Mann syrischer Herkunft berichtete lebhaft über seine sprachliche und berufliche Entwicklung in Eberswalde. Seine authentischen Beschreibungen zeigten den Schüler_innen, dass es möglich ist, bei entsprechender Motivation einen guten Schulabschluss und eine Ausbildung zu erreichen. Da er so manchen fremdsprachigen Schüler_innen bekannt ist, ist das, was er sagte, ein Ansporn für unsere Schüler_innen.

Die Diskussionsrunde zeigte, dass unsere Schüler_innen sich bereits über ihre berufliche Zukunft Gedanken machen. Wir sind auf dem richtigen Weg!

Lehrerin Frau Niendorf und Schülercouch Herr Reimann

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Exkursion zur Sankt Marien Kirche

18.09.2020

Im Rahmen des Musikkurses, bestehend aus den Jahrgängen 12 und 13, sind wir gemeinsam nach Angermünde gefahren um die Sankt Marien Kirche zu besuchen. Zwei Schüler aus dem Musikkurs hatten sich um die Organisation gekümmert.

Um 13.30 waren wir alle an der Kirche angekommen und sind dann auf einen Mann getroffen, der uns begrüßte und in die Kirche hineinführte. In der Kirche erwartete uns dann eine Frau, welche sich als Frau Janowski vorstellte. Sie ist die Orgelspielerin der Kirche. Sie bat uns, dass wir uns neben sie stellen, damit wir einen guten Blick auf die Orgel haben. Frau Jankowski erzählte uns dann geschichtliche Fakten über die Orgel und erklärt wie sie überhaupt aufgebaut ist und was ihre Bestandteile sind. Die Orgel ist von Joachim Wagner (1690-1749) - es gibt noch andere Wagner-Orgeln in der Uckermark - die Angermünder ist die bedeutendste. Sie wurde erbaut in den Jahren 1742-1744/45, zu der Zeit herrschte König Friedrich II. (der Große). Die Orgel musste geradezu für und in der Kirche gebaut beziehungsweise gleich angepasst werden, damit der Klang in die Kirche passt und es auch schön klingt. Das Instrument ist eine Barockorgel, was man vor allem an den prunkvollen Verzierungen an der Vorderseite erkennt, also am sogenannten Prospekt, dem Erscheinungsbild. Außerdem befindet sich auch Blattgold am Prospekt, was insgesamt dazu führt, dass die Orgel mächtig und überwältigend wirkt.

An dem Tast- bzw. Blaseninstrument gibt es drei Besonderheiten. Eine davon sind die spiel- und stimmbaren Kesselpauken, die von Engeln geschlagen werden. Sie befinden sich links und rechts oben von der Orgel. Diese können vom Organisten mithilfe von Fußpedalen gesteuert werden, sodass die Pauken, bestehend aus einem kupfernen Kessel, gespielt werden. Zudem sind Engel erkennbar, welche eine ältere Form der heutigen Trompete halten. Ein weiteres Highlight zu hören und sehen, sind die zwei Zimbelsterne. Jene können auch von dem Organisten gesteuert werden. Wenn sie sich drehen, ist ein helles Glockenspiel zu hören. Die Musikerin Frau Janowski beschrieb uns, dass in dieser Orgel ungefähr 2000 Pfeifen sind, sowohl aus Holz als auch Metall (Zink-Zinn-Legierung). Die Holzpfeifen jedoch sind nicht zu sehen und sie klingen auch dumpfer und leiser als die Pfeifen aus Metall. Die Pfeifen aus Metall, die man von vorne sieht, werden Prospektpfeifen genannt. Die längste Pfeife in dieser Wagner-Orgel ist aus Holz und 5,20 Meter lang. Frau Janowski spielte uns dann ein Stück auf der Orgel vor und wir sollten uns aber auf die Bänke unten setzen, damit wir den vollen Klang hören, auf den Schlusston achten und zählen, wie lang es dauert, bis dieser verklungen ist. Nach 4-5 Sekunden war er nicht mehr zu hören.

Nach dem Stück gingen wir hoch zur Orgel und sie spielte uns noch einmal das Stück vor um den Unterschied zum Klang zu zeigen, wenn man nicht unten sitzt. Danach zeigte uns die Organistin, wie das Spielen auf der Orgel funktioniert. Also erklärte sie uns, dass diese Orgel zwei Reihen Tasten, also Manuale, hat und sie zudem noch Pfeifen mit den Füßen, sogenannte Pedale, bedienen kann. Außerdem beschreibt sie, dass es verschiedene Register gibt, die gezogen werden können, sodass sich die Töne verändern oder anders klingen und das Stück und der Klang somit vervollständigt werden kann. Uns wurden verschiedene Register (=Klangfarben) gezeigt und welche Funktion sie haben, wie sich der Ton oder das Stück durch sie ändern. Beispielsweise gibt es ein Register das, wenn es gezogen wird, dafür sorgt, dass es sich so ähnlich anhört, als würde eine Trompete spielen.

Danach durften wir einmal in die Orgel hineingehen und uns den Motor anschauen, mit dem das Gebläse angetrieben wird, damit überhaupt Luft durch die Pfeifen strömt und Töne erklingen, wenn die Tasten gedrückt werden. Dann durften wir uns mal die Rückwand der Register und Tasten anschauen und haben auch einige andere Pfeifen sehen können, sowie die Mechanik, mit der beispielsweise die Kesselpauken gespielt werden. Als Abschluss spielte uns die Musikerin noch typische Lieder vor, wie zum Einmarsch der Braut zum Altar bei einer Hochzeit; welches genauso gut zum Einmarsch für den König früher hätte gespielt werden können, da dies sehr mächtig wirkte. Weiter noch spielte sie uns ein Weihnachtslied vor. Insgesamt dauerte die Orgelführung ungefähr eineinhalb Stunden.

E. Grebs, JG13

Die Wagner Orgel
sonst nicht sichtbar - die Pfeifen
Pauken an der Orgel

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Teambildung mal anders

24.08.2020

Die neue Klasse BFSG+ 20 war mit der Klassenlehrerin Frau Anemüller, dem Schülercoach Herrn Reimann und dem Türöffner Herrn Kirschke im Waldsolarheim im Eberswalde.

Unter Anleitung des Försters Veit wurden tolle Aufgaben im Wald durchgeführt, welche die Teamfähigkeit der Gruppe forderten. Dabei standen Spaß und Naturerfahrung im Vordergrund. Die Schüler lernten sich und ihre Grenzen gut kennen. Die Erwachsenen konnten gut beobachten, wo die Stärken einzelner Schüler_innen waren. Es ging um gruppendynamische Prozesse, die spielerisch im Wald erlebt werden konnten.

Es war eine gelungene Veranstaltung, welche durch die Finanzierung über unseren Respektcoach Frau Morgenstern dankeswerterweise durchgeführt werden konnte und lohnend für Folgeveranstaltungen ist.

K. Anemüller

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Schüler für Schüler 2020

19./20.08.2020

Die ERZ182 berichtet

Intention:

Wir, die Klassen ERZ18/1 und ERZ18/2, haben uns für die neuen Schüler_innen der ERZ20/1, ERZ20/2, ERZ20/3, auf zwei Tage (19./20.08.2020) verteilt, ein Programm ausgedacht, um den Schüler_innen einen Einblick in die Erzieher_innenausbildung zu gewähren bzw. zu besprechen, was in den nächsten Jahren auf sie zukommen wird.

Ablauf:

Wir, die E 18/2, haben sechs Stationen bezüglich der Bildungsbereiche des Landes Brandenburg aufgeteilt, daher war die Gestaltung der Angebote groß gefächert. Dabei haben wir auch darauf geachtet, dass wir die verschiedenen Arbeitsfelder mit einbeziehen. In diesen wurden die Bildungsbereiche theoretisch vorgestellt und mit verschiedenen Spielen untermauert. Wir haben in den Stationen als Anleiter_innen Angebote aus der Praxis simuliert. Die Angebote wurden in Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert. Weitere methodische Aspekte wurden während der Durchführung besprochen sowie Tipps und Hilfestellungen gegeben.

Auswertung:

Als Auszubildende des letzten Jahrganges stehen wir kurz vor unserem Abschluss. Deshalb war es für uns auch eine große Motivation, unsere Sache gut zu machen. Viele Dinge sind gelungen, welches uns auch die Auswertungen der ersten Klassen bestätigte. Zu lernen gibt es jedoch immer etwas. Selbstkritisch haben wir uns mit unseren Ressourcen auseinandergesetzt.

Den zukünftigen Projektplanern des Projektes "Schüler für Schüler" möchten wir gern einige Dinge mit auf den Weg geben…

Tipps für zukünftige Klassen, die "Schüler für Schüler" vorbereiten:

  • Es ist wichtig, dass man sich mit der Parallelklasse abspricht, um Doppelungen der Angebote zu vermeiden.
  • Die Organisation sollte stark durchstrukturiert und fachlich gestaltet sein. Die übergeordnete Organisation (Wer begrüßt die Klassen?, Wer teilt die Gruppen ein?, Wer gibt eine kurze Orientierung über den Tagesablauf?...) darf hierbei nicht vergessen werden.
  • Sprecht frühzeitig über benötigtes Material und organisiert die Heranschaffung.
  • In der Projektvorbereitung sollten Probedurchgänge durchgeführt werden, um eventuell Verbesserungen (zum Beispiel den Inhalt oder die zeitliche Auslastung betreffend) vornehmen zu können. Hierfür sollte unbedingt Zeit eingeplant werden.
  • Innerhalb der Gruppen sollte man darauf achten, dass die Themen gleichmäßig unter allen Mitgliedern aufgeteilt werden und es Leute gibt, die einspringen können, falls jemand krank wird oder fehlt.

Wir wünschen allen zukünftigen Klassen: Macht es mindestens genauso gut oder noch besser!

Eure ERZ182

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