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Hinweis

Auf dieser Seite finden Sie die Berichte und Bilder zu aktuellen Ereignissen.

Was wir in vorherigen Schuljahren erlebt haben, können Sie unter der Rubrik "Wir über uns" erfahren.


Absolvent_innen Abitur 2020

Klasse 171S1 Sozialwesen: Ackermann, Jonas, Franken, Linde Elisa, Haase, Vanessa, Hennig, Minette, Keßler, Sara, König, Sebastian, Rösler, Maike, Rudolph, Justin, Schmitz, Hannah-Lena, Scholz, Severine Denice, Schulz, Annkathrin, Wallis, Valerie, Ziele, Vanessa, nicht auf dem Foto: Bielke, Lara-Diana; Tutorin: Ines Forbrig

Klasse 17S2 Sozialwesen: Bernau, Leonie Linda, Bruchmann, Kristin, Dajerling, Liam, Engel, Teresa, Fährmann, Jonas, Hering, Marie, Heyder, Sarah Michelle, Kapke, Alexander, Klebs, Killian, König, Stefan, Lehmann, Mathis, Matthäi, Lea-Marie, Mummelthey, Jaqueline, Petsching, Nora, Schibilsky, Philipp, Schmidt, Josephine, Schnitko, Anna, Trenn, Lea Charline, Willert, Karl Josue, Zötzsche, Anna; Tutor: René Moldenhauer

Klasse 17S3 Sozialwesen: Bogaczek, Melina, Danne, Ann-Kathrin, Fanrow, Sophie Elisabeth, Grallert, Sophie, Grieser, Lisa-Marie, Heine, Ole Axel, Krause, Louisa, Lemm, Wiebke, Modica, Celina, Schwartz, Vanessa, Sloniowski, Timm; Tutorin: Carmen Fischer

Klasse 17T Elektrotechnik/ Gestaltungs- und Medientechnik: Braun, Robert, Fischbach, Henrik, Giese, Kassandra, Hajal, Ahmad, Hannemann, Tim, Hawliczek, Eric, Hoffmann, Richard, Kindermann, Gregor Bendix, Klaue, Lars, Korte, Lucas, Krämer, Dana Chantal, Lincke, Amy, Metzdorf, Arnd, Rau, Aaron, Steinert, Julian, Stenemann, Oliver, Theus, Devin, Totskyi, Kyrylo, Trenn, Marvin, Wenghöfer, Julian, Zorzytzky, Robin Mattes; Tutor: Gert Bräuer

Klasse 17W Wirtschaft: Bäsler, Maria, Bernau, Leon, Broszey, Lisa, Dehn, Konstantin, Göblyös, Alexandra, Knappe, Paul, Lassan, Eric Mario, Melzow, Max, Schmidt, Benjamin, Seecker, Darline, Siewke, Skye, Sprenger, Virginia, Steinke, Marc, Stubbe, Michel, Traubenstein, Jean-Paul, Walter, Anne, Wietzke, Marcel, nicht auf dem Foto: Zahl, Elias; Tutorin: Heidrun Jabonski

Foto: André Haase


Respekt Coach Barnim jetzt auf Instagram!

11.06.2020

Das OSZ II Barnim kooperiert seit dem Schuljahr 2019/2010 mit dem Bundesvorhaben Respekt Coach, welches u.a. Demokratie und Selbstwirksamkeit von Schüler_innen fördert.

Da die Corona-Pandemie die (Schul-)Welt auf den Kopf gestellt hat, mussten manche Gruppenangebote ausfallen. Viele Projekte für das nächstes Schuljahr stehen aber schon in den Startlöchern. Wünsche und Ideen für Gruppenangebote können Schüler_innen und Lehrkräfte per Mail (l.morgenstern@lobetal.de ) oder Telefon (015112228060), auf der Lernplattform oder bei Instagram vorschlagen.

Während der Sommerferien gibt es ein Respekt Coach Spezial. Abonniert dazu Respekt Coach Barnim auf Instagram. Neben Posts zu Demokratie, Toleranz und anderen gesellschaftlich relevanten Themen wird es eine Foto-Rallye geben, die Euch zu verschiedenen Orten in Eberswalde führt. Das Besondere an diesem Ferienangebot: Jede_r kann selbst entscheiden, wann es losgeht. Um bei dem Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen bis zum Ende der Sommerferien alle Aufgaben erfüllt sein. Sei dabei!

Laura Morgenstern

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LOGO-Redesign für ein regionales Bauhandelszentrum

08.06.2020

Ein Auftrag der Firma KAFI  (K – kompetent, A – aktuell, F – freundlich, I – immer für Sie da) mit Sitz in Eberswalde veranlasste im OSZ II Barnim einem Gestaltungswettbewerb.

Der Firmenvertreter Herr Kastrau trat mit dem Wunsch an uns heran, die vorhandene Wortmarke in ein modernes Logodesign für das Handelszentrum umzuwandeln.  Dies nutzten die Schüler_innen des Beruflichen Gymnasiums  in den Leistungskursen „Gestaltungs- und Medientechnik“ der 12. und 13. Klasse sowie die Auszubildenden des 3. Lehrjahres zum/r „Schilder- und Lichtreklamehersteller_in“ , um ihre Kreativität, ihr Können und ihre Kooperationsfähigkeit zu beweisen.

Aus den vielfältigen und zahlreichen Gestaltungsentwürfen konnte sich der Auftraggeber entscheiden. Gewonnen, und damit den 1. Platz, erhält das Logokonzept von Kassandra Giese (20 Jahre). Die klare und fachbezogene Formensprache überzeugte die KAFI-Jury. Zur weiteren engen Auswahl zählten die Entwürfe von Dana Krämer (18 Jahre) und Marie Kaczmarek (18 Jahre). Die Schülerinnen freuten sich über die erfolgreiche Teilnahme an dem berufsorientierten Wettbewerb.

Antje Palm

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Regionale Unterstützung der Wirtschaft für unsere Schule

06.06.2020

Manchmal geraten Dinge in Vergessenheit, wenn die Zeit zu lang wird. Das OSZ hatte sich im Herbst 2019 bei Aktiv Fit Gesund Magdeburg beworben, zusätzliche Sportgeräte für den Unterricht zu erhalten. Es ist der Firma gelungen, einen Sponsor zu finden und somit konnten wir, vom Erfolg der Aktion etwas überrascht, die Sportutensilien (u.a. Bälle, Seile) in Empfang nehmen.

Wir danken dem Sanitätshaus Koeppe Eberswalde für die Unterstützung der Aktion und freuen uns, die Sportgeräte im Unterricht aller Bildungsgänge, von der Berufsschule bis zur Fachschule, einsetzen zu können und die aktive Bewegung und Fitness unserer Schüler_innen zu fördern.

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Starke Maler

Am 5. Juni 2020 erhielten am OSZ II Barnim die Auszubildenden im 3. Ausbildungsjahr ihre Abschlusszeugnisse. Stellvertretend für die sehr guten Ergebnisse in unterschiedlichen Berufen zeichnen wir unsere Auszubildenden im Maler- und Lackierhandwerk für ihre schulischen Ergebnisse aus.

2 Lehrlinge mit besonderen Leistungen konnten durch die Unterstützung des Fördervereins unserer Schule geehrt werden.

Wir gratulieren:

Enrico Lutat, Auszubildender in der Firma Malermeister Jürgen Lutat für seinen Abschluss mit einem  Notendurchschnitt von 1,1 nach einer verkürzter Ausbildung von nur 2 Jahren.

Des Weiteren beglückwünschen wir Hannes Albrecht, Auszubildender in der Firma Drei Schilde für seine schulischen Erfolge mit guten und sehr guten Noten.

Wir wünschen allen Azubis viel Erfolg bei der Gesellenprüfung im Juli 2020.

Das Lehrerteam der Klasse MA 17

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Schule in Zeiten von Corona

18.05.2020

Das Kontaktverbot und die Eindämmungsverordnung haben das schulische Leben für mindestens 3 Wochen zum Erliegen gebracht. Doch dies ist nur der Schein. Während die Flure und Klassenzimmer leer blieben, war auf der Lernplattform und auf elektronischen Kommunikationswegen Hochbetrieb. Viele Schüler_innen mussten erstmals den Umgang mit der Lernplattform erfahren, Aufgaben wurden von Lehrkräften digitalisiert gestellt und ausgewertet. Die Rückmeldung erfolgte über individualisiertes Feedback mit einem hohen Mehraufwand an Zeit. Dank unserer guten Ausstattung konnten die Lehrkräfte auf eine funktionierende Struktur zurückgreifen und diese sogar erweitern, indem sie auch Videokonferenzen und Chat/ Forum für die Vermittlung des Lehrstoffs nutzten.

Nach den Osterferien wählten wir diese Variante auch für die Schüler_innen der dualen Berufsausbildung und hatten somit 1.800 Nutzer_innen der Lernplattform. Vereinzelt gab es Probleme bei der Anmeldung oder der Erstnutzung, doch im Wesentlichen haben alle ihren Weg zu den Aufgaben gefunden. Die Leistung der Lernplattform war anfangs auch stark eingeschränkt, wenn viele Schüler_innen gleichzeitig zwischen 09:00 und 14:00 Uhr die Lernplattform nutzen wollten. Doch nach den Ferien hat sich dies spürbar verbessert. Die ersten Erfahrungen der Lehrkräfte sind meist positiv und viele haben eine ritualisierte Arbeitsweise mit der Lernplattform installiert. Wir müssen allerdings noch besser lernen, das wahre Arbeitspensum von digitalisierten Aufgaben einzuschätzen, denn viele Schüler_innen gaben uns das Feedback, dass Lehrkräfte teilweise viel zu viel erwartet haben. Doch die Lehrkräfte sind sich einig, dass der Umgang mit der Lernplattform gleich am Beginn einer jeden Ausbildung erlernt und geübt werden sollte und fester Bestandteil im Lehr-/ Lernprozess am OSZ II Barnim wird.

Ein leeres Schulhaus bedeutete jedoch nicht, dass die Schüler_innen nichts lernten und verlängerte Ferien hatten. Viele bereiteten sich intensiv auf die bevorstehenden Prüfungen vor, andere ersetzten den Präsenzunterricht durch Selbstlernen mit Internet und Schulmaterial. Besonders die Schüler_innen der Abteilung Sozialwesen spürten in ihrer praktischen Ausbildung die Auswirkungen der Eindämmungsverordnung und des Kontaktverbots. Während manche Mitarbeiter_innen der Praxisstellen die Betreuung der eigenen Kinder und Familienangehörigen absichern mussten, boten die Schüler_innen im fortgeführten Praktikum eine wichtige Hilfe und Unterstützung, um den geforderten Tagesbetrieb der Betreuungseinrichtungen abzusichern. Das OSZ II Barnim dankt allen Schüler_innen, welche ihre Tätigkeit fortgeführt haben und einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Leben geleistet haben.

leere Flure
maximale Raumbelegung
getrennte Ein- und Ausgänge
Hinweisschild auf dem Flur

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Lesen Sie im Folgenden Berichte der persönlichen Erfahrungen mit der Situation:

Mein Praktikum in der Wohnstätte Sonnenhof

Mein Name ist Lukas und ich arbeite seit dem 11.02.2020 in der Wohnstätte Sonnenhof als Praktikant.

Zu Beginn meines Praktikums wurde ich von meiner Praxiskoordinatorin durch die Einrichtung geführt, mir wurden die verschiedenen Wohngruppen vorgestellt, ich wurde auf Tätigkeiten hingewiesen welche ich während des Zeitraumes des Praktikums ausführen soll und mir wurden ebenfalls alle Aufgaben erklärt welche zu meinem Tagesablauf gehören.

Einigen Kollegen wurde ich am ersten Arbeitstag vorgestellt und weiteren bin ich im Verlauf des Praktikums begegnet. Mit allen Kollegen komme ich sehr gut zurecht und es macht mir sehr viel Spaß mit ihnen zu arbeiten.

Mir wurden von meinen Kollegen und von unserem Geschäftsführer Herr Lutter sehr viele wichtige Dinge wie zum Beispiel die Ganzkörperwaschung, die allgemeine Pflege, das Blutzuckermessen, die Essensvorbereitung oder auch das Reichen des Essens genau gezeigt.

Vor den Zeiten von Corona sind einige unserer Klienten täglich arbeiten gegangen, diese brachte ich morgens zu ihren Arbeitsplätzen, welche sich in den Werkstätten der Lebenshilfe befinden, und holte sie dann am Nachmittag wieder ab. Momentan müssen alle Klienten innerhalb der Wohnstätte bleiben, denn so soll verhindert werden, dass sich niemand annähernd in Gefahr begibt angesteckt zu werden. Trotzdem unternehmen wir auch während der Einschränkung viele unterschiedliche Dinge mit allen unseren Klienten, dazu gehören zum Beispiel Spaziergänge, Spiele oder Brettspiele spielen, etwas malen oder basteln oder auch mit einigen Klienten Gymnastikübungen durchführen. Vorherige Woche grillten wir sogar auf unserem Hof, dies gefiel allen sehr.

Meine Aufgaben sind je nach Schicht unterschiedlich und sehr vielfältig, hauptsächlich bin ich aber unterstützend tätig. Morgens während der Frühschicht helfe ich einigen Klienten bei der Pflege, ich mache ihre Betten, lüfte ihre Zimmer und hole sie danach zum Frühstück. Während des Frühstücks reiche ich auch zwei Klienten immer deren Essen. Nach dem Essen wird dann zusammen der Geschirrspüler ein- und auch wieder ausgeräumt, dies machen einige unserer Klienten ebenfalls sehr gerne. Als nächstes kommt die vormittägliche Beschäftigung dran, bei welcher man gemeinsam Spiele spielen, Fernsehen oder einen Spaziergang machen kann.

Danach bereiten wir dann immer unser Mittagessen vor. Auch hier müssen wichtige Vorbereitungen getroffen werden, wie zum Beispiel für Klienten mit Schluckstörungen das Essen pürieren oder auch kleinschneiden. Natürlich achten wir auch auf einzelne Bedürfnisse welche sehr oft vorhanden sind.

Nach dem Mittagessen steht dann die Mittagsruhe an bei welcher sich einige Klienten schlafen legen oder in der Wohnstube fernsehen können.

Abends sieht der Tagesablauf etwas anders aus. Am Anfang des Spätdienstes ist natürlich die Übergabe wichtiger Informationen wichtig. Als nächstes werden dann das Essen und Trinken zum Kaffee vorbereitet, ebenso wird dann auch die Wäsche, welche oft nachmittags kommt, in die Schränke der Bewohner sortiert und eingeräumt. Auch nachmittags werden öfter Spiele gespielt oder es wird auch ein Spaziergang unternommen, dazu dienen öfter der Wald oder unser Hof.

Zum Schluss bereiten wir dann das Abendbrot vor, wobei uns auch ab und zu von den Klienten geholfen wird, denn sie decken öfter den Tisch, wischen ihn ab und decken ihn wieder für das Frühstück am nächsten Morgen.

Dann folgt noch die abendliche Pflege, diese geschieht in der gleichen Reihenfolge wie während des Frühdienstes und dann ganz zum Schluss werden dann noch die Bäder und die Küche geputzt, gewischt und desinfiziert.

Lukas Hoppe, SOA192

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Mein Name ist Lisa-Marie Goldberg. Ich bin im 2. Ausbildungsjahr zur Heilerziehungspflegerin bei der Lebenshilfe Barnim. Momentan arbeite ich in einer Wohnstätte für ambulant betreutes Wohnen.

Die Situation während der Corona Krise stellt für uns alle eine besondere Herausforderung dar. Schon für einen gesunden Menschen bedeutet die Umstellung der Alltagssituationen wegen Corona, auf viele Dinge zu verzichten und Einschränkungen im Alltag hinnehmen zu müssen. Umso schwieriger ist es, unseren Bewohnern, die Notwendigkeit der derzeitigen Situation zu schildern. Am wichtigsten ist es zu erklären, dass die Kontaktsperre und der vorläufige Verzicht auf gemeinsame Unternehmungen dringend erforderlich sind. Eine sachliche und beruhigende Art der Betreuer ist hierbei Voraussetzung.

In der Einrichtung wird durch das Tragen von einem Mund- und Nasenschutz der Betreuer und dem Gebrauch von Desinfektionsmitteln von allen versucht, die Gefahr einzuschränken. Die derzeitige Situation fordert den Bewohnern und Betreuern alles ab, aber liebe Worte und gute Beschäftigungsangebote können uns allen helfen, diese schwierige Zeit zu überstehen. Unsere Aufgabe als Heilerziehungspfleger ist es ebenfalls den Bewohnern zu zeigen und zu erklären, dass sie nicht allein sind mit dieser Situation, und dass mit etwas Geduld das alte Leben wieder zurückkehren wird.

Zusammen sind wir stark!

Lisa-Marie Goldberg, HEP18

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Auch uns betreffen die Einschränkungen des COVID19 Virus!

Unsere Arbeit lebt davon, dass wir Menschen versorgen, uns um sie kümmern, sie dazu anleiten, selbstständig zu sein. Es ist der Kontakt, die Gespräche oder auch die Berührung. All das ist nun der aktuellen Situation geschuldet massiv eingeschränkt. Durch die Kontaktsperren und teilweise Besuchsverbote gibt es große Einschränkungen im Alltag der Bewohner, sei es das Einkaufen, die tägliche Arbeit in den Werkstätten oder der Besuch ihrer Familien. Wie uns allen fehlen auch ihnen ein Stück weit die Integration in die Gesellschaft und die zwischenmenschlichen Beziehungen. Es ist eine große Herausforderung all das zu kompensieren. Deshalb ist es besonders jetzt wichtig auf die Gefühle und Bedürfnisse von jeden einzelnen noch intensiver einzugehen als zuvor schon. Um Ängste und Panik von unseren Klienten fernzuhalten, sprechen wir über die veränderte Lage. Es werden ihnen Möglichkeiten im Umgang mit der aktuellen Situation und der Aufrechterhaltung der sozialen Kontakte zu Freunden oder Familie aufgezeigt, sei es durch die Gestaltung von Postkarten zu besonderen Anlässen, Telefonate oder anderes. Wir bemühen uns trotz der aktuellen Situation durch das COVID19 Virus den Klienten einen abwechslungsreichen Alltag zu gestalten und die Tagesstruktur jedes Einzelnen aufrecht zu erhalten. Zudem ist es wichtig zu sagen, dass diese Art unserer jetzigen Arbeit sich nicht viel zu der Arbeit vor der Situation durch das COVID 19 Virus unterscheidet

Silvana Köthen, HEP18

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Tag der offenen Tür am Beruflichen Gymnasium

15.02.2020

Alljährlich laden wir interessierte Schüler_innen und die Eltern am Ende des Monats Februar in das Berufliche Gymnasium ein, um ihnen das Bildungsangebot zu präsentieren. In Gesprächen mit Schüler_innen, Lehrkräften und der Schulleitung zeigten wir Unterrichtsergebnisse, Lehrmaterial und Ausschnitte aus dem Schulleben wie AGs und Schulfahrten. Alle Räume waren für Besichtigung und Erkundung vorbereitet: Bücher, Poster, Arbeitsblätter, Laptoppräsentationen und Lernspiele an den interaktiven Tafeln, Instrumente, Mikroskope oder Experimentiergelegenheiten. Unsere berufsorientierten Schwerpunkte standen im Zentrum der Beratungen und scheinbar waren einige der Besucher_innen doch noch nicht festgelegt oder haben sich neu interessieren lassen, so dass wir hoffungsvoll dem sich anschließenden Bewerbungszeitraum entgegensehen.

Eine besondere Atmosphäre gestalteten die Schüler_innen der Jahrgänge 11 - 13, denn sie sprachen die Besucher_innen direkt an, führten sie durch das Haus und berichteten aus 1. Hand von ihren Erfahrungen mit der Schule. Sie stellten das Skisport-Projekt vor und sorgten für die Verpflegung auf beiden Etagen. Wir danke für den Sondereinsatz am Wochenende.

Willkommen
Musik
Geschichte
Kunst
Biologie
Versorgung der zukünftigen Abiturient_innen

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Zentrale Zeugnisausgabe für die Schüler_innen des 4. Ausbildungsjahres

31.01.2020

Seit vielen Jahren werden die Abschlussklassen des beruflichen Gymnasiums, der Fachoberschule und der Abteilung Sozialwesen mit festlichen Zeugnisausgaben verabschiedet. Warum sollen die Schüler_innen der dualen Ausbildung diese Ehrung nicht auch erhalten fragten wir uns. So starteten wir am letzten Tag des ersten Halbjahres vielleicht eine Tradition, welche von den Erstteilnehmer_innen gut angenommen wurde. Alle Schüler_innen des 4. Ausbildungsjahres waren eingeladen und zu unserer positiven Überraschung waren auch fast alle anwesend. So konnten wir nach einer Rede des Schulleiters mit einem kurzen Rückblick auf die schulische Ausbildung und Motivation für die Zukunft die Zeugnisse der erfolgreichen Ausbildung überreichen an:

  • Anlagenmechaniker Rohrleitungsbau
  • Anlagenmechaniker Sanitär-Heizung-Klima
  • Elektroniker_innen
  • Industriemechaniker_innen
  • Konstruktionsmechaniker_innen
  • Kraftfahrzeugmechatroniker_innen
  • Mechatroniker

Eine besondere Ehrung erhielt Tim Vogel (EL16) für seine Leistung von 1.0 in der theoretischen Ausbildung.

Wir fanden es ehrenvoll, dass einige Eltern und Ausbilder Ihre Auszubildenden begleitet haben und wollen diese Tradition in den kommenden Jahren fortsetzen.

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Projekttage der LBK Elektrotechnik - Steuerungstechnik mit LOGO!

31.01.2020

Wendeschützschaltung: Wir hatten die Aufgabe mit Hilfe des Programms LOGO!Soft Comfort eine Wendeschützschaltung, Automatische Wendeschützschaltung und Automatische Stern-Dreieck-Schaltung  zu erstellen. Durch Betätigen des Tasters Ein wird der Motor gestartet und läuft 10 Sekunden im Stern an. Nach 10 Sekunden schaltet er dann in die Dreieck-Schaltung um. Die Stern-Dreieck-Schaltung wird verwendet um  hohe Anlaufströme bei Motoren zu vermeiden. Bei der Automatischen Wendeschützschaltung wird der Taster Ein betätigt. Der Motor läuft im Linkslauf an für 10 Sekunden. Er schaltet dann für 5 Sekunden ab und läuft dann im Rechtslauf  für 10 Sekunden. Dieser Vorgang geht so lange bis das Motorschutzrelais auslöst oder der Stopp-Taster betätigt wird. (Justin Neujahr, Theo Krechlok, Fraidon Shoja, EL17)

Presse: Unsere Aufgabe war es eine Steuerung für die Presse zu programmieren und mit einem realen Modell zu visualisieren.

Automatikablauf: Werden die Taster PF1 und PF2 betätigt fährt der Kolben bis zum Endschalter BG4 und stoppt. Dann schließt die Sicherheitstür bis zum Endschalter BG2. Nach 3s stanzt die Presse das Material und verbleibt dort 5s, wenn die Zeit abgelaufen ist fährt die Presse nach oben. Ist die Presse oben dauert es weitere 5s bis die Sicherheitstür (BG1) wieder öffnet. Ist die Tür offen fährt der Kolben nach 1s bis zum Endschalter BG3. Der Ausgangspunkt ist nun erreicht. (Tim Stuck, Justin Konrad, EL17)

Kaskadenschaltung: Meine Aufgabe war es, die Kaskadenschaltung mit LOGO!8 zu programmieren. Das Betätigen des Tasters SF1 oder eines Dämmerungsschalters schaltet das Leuchtband 1. Nach 10 Sekunden schaltet das Leuchtband 2. Nach weiteren 10 Sekunden schaltet das Leuchtband 3. Beim Auslösen des Not-Aus-Tasters leuchtet die Alarmleuchte. Mit dem Betätigen des Aus-Tasters schaltet man alle Leuchtbänder gemeinsam aus. Man kann diese Steuerung mit dem Webserver auch über das Handy kontrollieren und steuern. (Fraidon Shoja, EL17)

Förderbandanlage: Unsere Aufgabe war es eine Förderbandsteuerung mit Geschwindigkeitsregelung aufzubauen welches man aus der Ferne mit dem Smartphone, Tablet oder PC über eine LOGO! 8 (Webserver) steuern kann. Beim Betätigen des START-Tasters fährt das Förderband los mit der Geschwindigkeit 1 bis zu dem mittleren Sensor BG3. Ab dort fährt das Förderband mit der Geschwindigkeit 2 bis zu dem rechten Sensor BG2  und hält an. Betätigt man den START-Taster erneut, fährt das Förderband mit Geschwindigkeit 2 bis zum mittleren Sensor. Danach wieder mit der Geschwindigkeit 1 zu dem linken Sensor BG1 und hält an.

Teilnehmer der EL17: Herr Krechlok, Herr Neujahr, Herr Shoja, Herr Stuck, Herr Konrad, Herr Otto, Herr Jarolim und als Betreuer Herr Rathsmann

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Besuch der Grünen Woche

23.01.2020

Im Rahmen des Unterrichts von Lernfeld 4 und Biologie besuchte die Klasse ERZ182 die Grüne Woche. Wir wollten herausfinden, ob und wie sich die Ernährung im 21ten Jahrhundert entwickelt. Unser Fazit: „Die Interessen vieler verschiedener Personengruppen wurden abgedeckt, um möglichst alle angebotenen Produkte gewinnbringend zu verkaufen.“

Aber auch vor dem Hintergrund, dass es im Jahr 2050 voraussichtlich 9 Mrd. Menschen auf der Welt geben wird, machen sich viele Menschen Gedanken darüber, wie diese satt zu bekommen sind. Neueste Technologien zur maximalen Ausbeute an Ernteerträgen waren auf der Messe genauso vertreten wie alternative Nahrungsmittel: von gerösteten Insekten über vegane (Soja-)Produkte bis hin zum Elch- oder Krokodil-Burger. Andererseits werden ALLE aufgefordert, mit Lebensmitteln sparsam umzugehen bzw. diese nicht unnötig in den Müll zu werfen. Der Appell ist eindeutig: jeder kann seinen Beitrag dazu leisten.

Unsere Klasse besuchte die Messe vor allem auch unter pädagogischen Aspekten: Wie kann ich junge Menschen begeistern, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Deshalb haben wir eine kleine „Grüne-Woche-Rallye“ erstellt. (Bitte hier klicken)

Klasse ERZ182

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Neujahrs-Volleyballturnier am Beruflichen Gymnasium

16.01.2020

Elf Mannschaften, gebildet aus den Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe, trafen sich zum jährlich stattfindenden Volleyballturnier. Auf sehr hohem Niveau wurde mit viel Elan und Spaß um jeden Punkt gekämpft. Am Ende siegte die Mannschaft „Spiel Volleyball“ vor den Mannschaften „Die Maulwürfe“ und „Mut zur Lücke“.

Ein Dank geht an die Sportlehrerinnen und Sportlehrer, die dieses Turnier organisiert und durchgeführt haben.

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Ihr soziales Engagement war gefragt – Sie haben gehandelt

31.12.2019

Liebe Schüler und Schülerinnen, liebe Auszubildende, liebe Lehrkräfte,

ich möchte Ihnen allen an dieser Stelle ein außerordentlich großes

DANKESCHÖN

für die im November gestartete Weihnachtspäckchen-Aktion für die Kinder der Eberswalder Tafel aussprechen!

Es sind sage und schreibe 200 Geschenke zusammengetragen und den Familien mit ihren Kindern entweder direkt auf der Weihnachtsfeier am 17.12.2019 oder am 23.12.2019 an einem extra für diesen Anlass eingerichteten Stand in der Geschäfts-stelle ausgegeben worden.

Sie haben ein großes Herz bewiesen und dadurch vielen Kindern eine schöne Weihnachtszeit beschert!

Ich habe die Gelegenheit genutzt und die Weihnachtsfeier am 17.12.2019 besucht. Die Aufregung in den Gesichtern der Kinder, die glücklichen Kinderaugen nach Erhalt des Geschenks, die allgemeine Freude lassen sich nur schwer beschreiben.

Die MOZ brachte einen Bericht darüber am 19.12.2019. Der Verein „Brot und Hoffnung e.V.“ brachte ebenfalls einen Bericht auf seiner Facebook-Seite. Hier können Sie sich auch selbst noch einmal einen Blick auf das Geschehen verschaffen.

Ich wünsche allen Beteiligten ein gesundes neues Jahr und bleiben Sie gesund!

Ihre Kerstin Spindler, Abteilung 3

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Weihnachtstradition - Weihnachtssingen

20.12.2019

Das Jahr 2019 geht vorüber und am letzten Schultag im Kalenderjahr sagen die Schüler_innen und Lehrkräfte der Abteilung Sozialwesen "Frohe Weihnacht".

Alle anwesenden Klassen versammelten sich am Haupteingang der Abteilung bei trockenem und teils sonnigem Wetter, einige mit Weihnachtsmützen oder gar im Kostüm. Es war ein Moment der Gemeinsamkeit, die ehemalige Abteilungsleiterin bedankte sich bei allen für die Arbeit, Mühe und Anstrengung und machte klar, dass es ohne Willen und Ehrgeiz nicht zum Erfolg führen wird. Eine Schülerin erinnerte an die Idee der Gemeinschaft und dankte auch den Lehrkräften für ihr Engagement.

Die Lieder "Schneeflöckchen, Weißröckchen", "Weihnachtsbäckerei" und "O, du fröhliche" wurden klangintensiv von Akkordeon, Trompete und E-Piano unterstützt, aus voller Kehle wurde gesungen und mit Freude der Jahresausklang eingeleitet.

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr allen.

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Schneesportprojekt 2019

14.12. - 20.12.2019

Tag 1

Wie vereinbart trafen wir uns am 14. Dezember am Bahnhof in Eberswalde. Unsere Gruppe bestand aus Schüler_innen aller Abteilungen. Abteilung 1 war mit 5, Abteilung 2 mit 23 und Abteilung 3 mit 15 Schüler_innen dabei. Nach 14 Stunden Busfahrt erreichten wir unser aus den Vorjahren schon bekanntes Ziel, die Pension Waldheim in St. Johann im Ahrntal. Wir nahmen unser Abendessen ein und fielen alle müde ins Bett.

Tag 2

Im Skigebiet am Klausberg angekommen, erhielten wir unsere Ausrüstung für die nächsten Tage und es erfolgte die Einteilung der Schüler_innen in die Gruppen (Anfänger, Fortgeschritten, Profi) sowie die Verteilung der Skipässe. Oben erwarteten uns unsere Snowboard- und Skilehrer und der erste Ausbildungstag begann. Am Nachmittag übernahmen unsere Lehrkräfte die Ausbildung, übten mit uns das bereits Erlernte und gaben manchen nützlichen Tipp. Der Tag endete mit der Tagesauswertung.

Tag 3

Am Vormittag wurde wieder hart gelernt und geübt. Nach dem Mittagessen fanden sich die Gruppen selber zusammen und lernten voneinander und hatten gemeinsam Spaß. Viele entschieden sich in einer kleinen Gruppe mit einer Lehrkraft mitzufahren um die am Vormittag erlernten Techniken zu festigen oder Ihre Erfolge vorzuführen. Die versierteren Fahrer nahmen, gemeinsam mit unseren Lehrkräften, die Talabfahrt in Angriff.

Tag 4

Es ging wieder pünktlich auf die Piste. Unsere Lehrkräfte hatten mit den Ski- und Snowboardlehrern den Anforderungskatalog für das Vorfahren abgestimmt, so dass mit den konkreten Vorbereitungen auf das Vorfahren begonnen werden konnte. Das Vorfahren am letzten Tag sollte der Höhepunkt des Projektes sein, in dem jeder seine Fortschritte demonstrieren konnte. Die erteilte Note würde außerdem im wesentlichen die Projektnote bestimmen.

Tag 5

Heute wurde den ganzen Tag lang geübt, schließlich gab es am letzten Tag den Höhepunkt des Vorfahrens. Mit den Snowboard- und Skilehrern hatten wir nochmals ein straffes Tagesprogramm und übten Schwung, Turn oder die 180er.

Tag 6

Der letzte Tag war vom Vorfahren bestimmt. Auf einem abgesperrten Pistenabschnitt begannen die Skifahrer. Die Jury wurde aus unseren Lehrkräften gebildet und diese bescheinigten uns allenn das erfolgreiche Absolvieren des Parkurs. Beim abendlichen Auswertungstreffen wurden die Besten des Vorfahrens jeder Leistungsgruppe geehrt und die Projektnoten mitgeteilt. Die Gesamtauswertung und das Feedback ergaben die einstimmige Meinung, dass es ein erfolgreiches und gelungenes Schneesportprojekt war.

Tag 7

Wer anreist muss auch wieder abreisen. Also begaben wir uns nach dem frühen Frühstück in den Bus und ließen die Landschaft Kilometer um Kilometer an uns vorbeirauschen. Schließlich kamen wir gegen 22:00 Uhr wieder in Eberswalde an und haben tolle Erinnerungen an eine Superwoche für immer gespeichert.

Th. Wolff

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Lehrkräftefortbildung im Odenwald

13.12.2019

Der Bereich Farbtechnik beschloss, das Fachwissen mal wiederaufzufrischen. Dazu sind Frau Wolf und Frau Anemüller für zwei Tage zum Stammsitz der Firma Caparol nach Ober-Ramstadt gereist. Nach kurzer Geschichte der Firmenentwicklung der Firma Wagner (Spritztechnikgeräte) und der Firma Caparol (Beschichtungsstoffe) stellten beide Firmen ihre aktuellen und neusten gemeinschaftlichen Entwicklungen vor. Wir konnten bei einer Werksführung Einblicke in die Produktion gewinnen. Nach der Mittagspause hieß es nun…ran an die praktische Arbeit mit dem Airlessgerät, der NESPRI Technik - NE nebelfreie SPRI Spritztechnik.

Am zweiten Fortbildungstag  konnten wir uns mit der XVLP/NAST Technik theoretisch auseinandersetzen und unser erworbenes Wissen praktisch erproben.

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Moderne Kommunikationsanlagen

04.12.2019

Moderne Klingelanlagen benötigen zwar auch nur 2 Drähte (2 Draht-Bus), können aber viel mehr, als nur eine Klingel läuten zu lassen. Heutzutage gehört die Bildübertragung mit dazu, damit man auch sieht, wer vor der Tür steht. Welche technischen und rechtlichen Vorschriften bei der Installation dieser Anlagen zu beachten sind, wurde vom Außendienstmitarbeiter, Herrn Tschiersch, der Firma TCS AG aus Genthin, den Elektronikerazubis im 3. Lehrjahr, EL17, in einem Workshop anschaulich vermittelt. Mit Voice-over-IP ist es sogar möglich, die Klingelanlage mit dem Smartphone zu koppeln, dass man mit dem Klingelnden sprechen kann, ohne zu Hause zu sein.

Moderne Technik macht’s möglich.

Evelyn Staffel

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Eine Spende, die Leben retten kann

04.12.2019

An diesem Tag fand am Hauptstandort Humboldt-Straße ein Aktionstag der Deutschen Knochenmarksspenderdatei (DKMS) für Schüler_innen unserer Schule statt.

Durch das Engagement der Schule und der einzelnen Schüler_innen konnten bei der Registrierung 136 neue potentielle Stammzellenspender_innen in die DKMS-Datenbank aufgenommen werden - das sind 136 Lebenschancen für betroffene Patienten. Zusätzlich haben verschiedene Ausbildungsbetriebe den Aufruf der Schule zur finanziellen Unterstützung tatkräftig umgesetzt und insgesamt 3150 Euro gespendet.

Vielen Dank für den großen Erfolg.

Lesen auch den Bericht der DKMS.

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Politik live – Unterrichtsort Deutscher Bundestag, Berlin

03.12.2019

 

Im Rahmen des Wirtschafts-und Sozialkundeunterrichts fuhren wir mit den  Klassen des 3. Ausbildungsjahres T17, SLH17 und HM17 auf Exkursion zum Deutschen Bundestag nach Berlin. Unsere Lehrer_innen Frau Panzlaff und Herr Klepsch hatten diesen Tag organisiert.

Nach umfänglichen Einlasskontrollen konnten wir das imposante Gebäude endlich bestaunen und einen Blick in den Plenarsaal und in die Arbeit der Abgeordneten werfen. Nachdem wir unsere Plätze auf einer der eleganten Besuchertribünen eingenommen hatten, erfuhren wir durch einen professionellen Vortrag einer Mitarbeiterin des Besucherdienstes viel Außergewöhnliches zur Geschichte des Gebäudes, zur modernen ökologischen Architektur und natürlich zu den Aufgaben und der Arbeitsweise des Bundestages, wie z.B. die demokratischen Hürden bis zur Verabschiedung eines neuen Gesetzes.

Das Gelernte aus dem WiSo-Unterricht entwickelte sich so zu einem einprägsamen Ganzen. Der Rundgang in der einzigartigen begehbaren Glaskuppel, das Innehalten dort für den weiten Blick über die Sehenswürdigkeiten Berlins bildeten den Abschluss unseres „anderen“ Schultages.

Lukas Lemke und Willi Adler, Klassensprecher T17

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Unterricht in der Schultheiss-Brauerei

14.11.2019

Die Mechatroniker- Azubis der MT16 stehen kurz vor ihrer Abschlussprüfung und wollten sich nochmal ein großes mechatronisches System ansehen. Dazu fuhren wir in die Schultheiss-Brauerei nach Lichtenberg.

Die einzelnen Schritte des Brauprozess wurden ausführlich erläutert. Das Bier benötigt ungefähr 30 Tage, ehe es abgefüllt wird. Beim Rundgang übers Betriebsgelände konnte man die riesigen Reifesilos sehen oder einen Blick in die Maischepfanne werfen. Am interessantesten war dann aber für die Mechatroniker der MT16 der Blick auf die automatisierte Flaschenabfüllanlage. Hier werden tausende von Flaschen gewaschen, befüllt, etikettiert und verpackt. Alles in sehr schnellem Tempo, aber die Geschwindigkeit kann über Frequenzumrichter variabel geregelt werden. Hier konnten Motoren, Sensoren, Laufbänder und Frequenzumrichter bei der Arbeit beobachtet werden.

Zum gemütlichen Abschluss durften die Produkte verkostet werden.

Evelyn Staffel

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Reflect – Freiheit beginnt im Kopf – ein Projekt mit der Mansour Initiative

13.11.2019

Der Lernbereich BFSG Plus der Abteilung 1 führte den ersten Teil eines Projektes der Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention mit Schüler_innen der Klassen BFSG+ 19_1 und 19_2 durch. Am Nachmittag wurde die „Schulfamilie“ (Betreuer aus den Unterbringungseinrichtungen, Mitarbeiter des Lotsenhauses, der Arbeitsagentur und des Jobcenters, ehrenamtliche Mitstreiter, sowie Vertreter der Bildungseinrichtung Nestor) ebenfalls dazu eingeladen.

Am Vormittag haben die Schüler_innen in einem Workshop an den Themen „Geschlechterrollen, Ansehen in der Gruppe, Druck und Anerkennung“, „Erziehung in der Familie“ und „Patriarchalische Strukturen“ gearbeitet. Unterstützt wurden sie dabei vom Mansour-Moderatorenteam, das von 4 Frauen und Männern gebildet wurde, die alle über eigene Migrationserfahrungen verfügen. Mittels Rollenspielen erfolgte der Einstieg in die verschiedenen Themen. Sie eröffneten eine intensive Diskussion, an der sich alle Schüler_innen sehr rege beteiligten und die auch zum Nachdenken anregte. Die Erfahrungsberichte der Referenten waren in jeder Situation sehr hilfreich und motivierten die Schüler_innen zu Aussagen und zu Reflektionen über ihre individuelle Situation.

Am Nachmittag widmete sich die „Schulfamilie“ ebenfalls über Rollenspiele diesen oben genannten Themen. Auch in dieser Zusammensetzung gab es eine rege Diskussion. In einer anschließenden kleinen Gruppenphase kam es zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch zu diesem Themenkreis. So wurde gewährleistet, dass alle Teilnehmer_innen dem Mansour-Team individuelle Fragen stellen konnten. Mit einem kurzen Input zum Thema Islamismus endete diese informative, interessante und aufschlussreiche Veranstaltung.

Rundum ein gelungener erster Projekttag, mit dem Fazit: Menschen, die sich als Teil unserer Gesellschaft verstehen, die gelernt haben kritisch zu denken, sind meistens immun gegen extremistische Ideologien. Den eigenen Standpunkt zu reflektieren, zu hinterfragen und wenn möglich neu zu definieren, ist eine besondere Stärke.

Kathleen Anemüller, Lernbereichskonferenzleiterin BFSG+

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Fahrt zur tschechischen Partnerschule nach Litomysl

21.10.2019 – 26.10.2019

 

Die Hinfahrt nahm fast den ganzen ersten Tag in Anspruch. Es war teilweise etwas schwierig mit dem Stauraum fürs Gepäck, aber die Verbindung war gut und vom Zug aus gab es eine schöne Aussicht. Das lenkte mich etwas von dem Wochenplan ab. Ich hatte leichte Bedenken, ob mein Englisch reichen würde, um die Aufgaben umsetzen zu können. Dort  angekommen nahm uns Frau Dr. Mackova und eine Schülerin in Empfang. Beide konnten Deutsch sprechen. Mit ihnen hatten wir, nach einer kleinen Stärkung, eine erste Stadtbesichtigung von Litomysl - unserem Zielort. Von Anfang an waren die Tschechen sehr offen zu uns, so konnten wir uns spontan am selben Tag noch an einem Aerobic-Kurs im Internat beteiligen. Mir hatte es sehr geholfen, Anspannungen und Hemmungen abzubauen.

Am zweiten Tag wurden wir verschiedenen tschechischen Schülern zugeteilt und begleiteten sie etwa für 3 Unterrichtsstunden. Ich hatte nicht wirklich Unterschiede erwartet, aber es gab welche. So haben sie nur 45 Minuten am Stück Unterricht und dürfen im Schulgebäude nur mit Hausschuhen herumlaufen. Ein Teil ihrer Ausbildung besteht darin, Instrumente wie Gitarre, Klavier und Flöte spielen zu lernen. Deswegen steht gefühlt dort überall ein Klavier in der Schule, im Internat und der ganzen Stadt. Mit den Schülern selbst konnte ich mich gut auf Englisch und etwas auf Deutsch unterhalten. Am Nachmittag gab es einen speziellen Workshop zum Thema „Naturwissenschaftliche Experimente“ von einer Lehrerin aus der Partnerschule. Sie zeigte verschiedene alternative Natur-Spielzeuge wie einen Eichel-Kreisel, geformte Rosen aus Ahornblättern  und Experimente wie die Schaffung kleiner Vulkane aus Knete. Ich war von den Ideen positiv überrascht, weil es so einfach war. Gleich anschließend hatten wir uns den Schulchor angehört. Frau Spindler hat sehr von diesem geschwärmt, so waren meine Erwartungen recht hoch. Mich hat die Chorgröße überrascht (im Raum waren ca. 50 Schüler und Schülerinnen) und alleine nach dem Einsummen wollte man dem schon applaudieren, weil das Zusammenspiel der verschiedenen Stimmen im Tempo und der Lautstärke fantastisch waren. Nach dem Abendbrot gab es abschließend einen Tanzabend mit tschechischen und lateinamerikanischen Kulturtänzen und freier Disco. Eigentlich wollte ich da erst gar nicht hingehen, aber es hatte sich dann doch gelohnt. Die Tschechen schienen sehr selbstsicher auf der Tanzfläche. Auf Nachfragen stellte sich heraus, dass fast alle Tschechen traditionell eine Tanzschule besuchen.

Eine meiner größten Sorgen war meine besondere Ernährung, vegan und glutenfrei. Anfänglich gab es im Internat Probleme bei der Umsetzung dieses Sonderfalles. Sie erkundigten sich wiederholt nach dem Essen, ob es in Ordnung und ausreichend wäre. Ab dem dritten Tag war es sehr gut. Diesen Tag verbrachten wir komplett in Prag. Die goldene Stadt wurde uns von tschechischen Schülern gezeigt. Sie haben sich bemüht, uns eine schöne Tour zu bieten. Problematisch wurde es teilweise bei der Umsetzung, weil sie keine lange Vorbereitungszeit hatten. Trotzdem war es interessant. Ich wollte auch unbedingt mehr mit den Tschechen in Kontakt treten und während der Stadtbesichtigung gelang es mir auch endlich. Ich war sehr erleichtert darüber, wie gut es funktionierte. Endlich war der Englischunterricht zu etwas gut. Sie kannten sich auch gut mit historischen Ereignissen zu dieser Stadt aus, wie der 'Friedlichen Revolution'.

Am Donnerstag, dem vierten Tag, hatten wir uns aufgeteilt. Die angehenden Erzieher_innen haben sich einen Kindergarten angesehen und die angehenden Heilerziehungspfleger_innen eine sonderpädagogische Klasse. Die Klassenleiterin war sehr kommunikativ und willens, uns möglichst viel von dem Unterricht zu zeigen. Mich hat der Betreuungsschlüssel überrascht, denn jedes Kind hatte seinen eigenen Betreuer – entweder vom Staat vorgegeben oder von den Eltern privat bezahlt. Von dort sind wir zur Besichtigung des Schlosses von Litomysl gegangen. Die ganze Zeit über war die Sprachbarriere kein Problem, da Frau Dr. Mackova vor Ort immer ausgezeichnet gedolmetscht hat. Nach dem Mittagessen haben wir als Gruppe ein Projekt für zwei Schulklassen für den nächsten Tag erstellt. Den Nachmittag konnten wir uns frei gestalten. Ich nutzte die Zeit, mir ein Souvenir zu kaufen. Abends gingen wir dann gemeinsam zum Bowling mit Siegerehrung und allem Drum und Dran. Die Tschechen waren gut, aber ich war in dieser Partie besser. Abends konnte man sich mit den Tschechen im Internat auf eine Runde UNO oder außerhalb auf ein Semmel verabreden. Ich dachte, in Deutschland hätte ich alle Varianten von Uno schon gesehen, aber sie spielen es noch einmal ein gutes Stück anders.

Am letzten kompletten Tag waren mein Zimmergenosse und ich extra früher aufgestanden, um uns im Internat bei den tschechischen Schülern zu verabschieden. Sie checkten aus, weil sie übers Wochenende oder Ferientage nach Hause zurückkehrten. Wir sind vormittags zur Schule gelaufen und haben eine Stunde in der 1. bzw. 2. Klasse hospitiert. Danach waren wir dran, unser Projekt im Deutschunterricht der 8. und 9. Klasse zum Thema „Begegnung“ umzusetzen. Ich hatte die größten Sorgen davor gehabt, Fehler zu machen. Letztlich lief es richtig gut. Der erste Versuch war zwar etwas holprig, aber beim zweiten Versuch lag uns die Routine und wir konnten unser Programm schnell optimieren. Plötzlich hatten wir noch über 5 Minuten übrig und ich durfte unser Reservespiel anleiten. So schön es auch war, war die Erleichterung im Nachhinein trotzdem groß gewesen. Nachmittags sind wir nach Svitavy gefahren und haben uns eine kleine Ausstellung zu Oskar Schindler angesehen. Mir war da erstmals aufgefallen, wie umständlich es teilweise für die Tschechen ist, öffentliche Busse zu benutzen, weshalb er auch meistens mit Verspätung kommt. Etwas hatte dies natürlich auch mit den umfänglichen Baumaßnahmen im Stadtverkehr zu tun. In Tschechien scheint es keine Schülertickets zu geben, sondern jeder kauft sich jedes Mal aufs Neue ein Ticket. In einem Gasthaus mit eigener Bierbrauerei haben wir am Abend den Tag ausklingen lassen. Die Brauerei bietet 6 verschiedene heimische Biersorten, gutes Essen und sogar eine kleine Führung an.

Rückblickend waren die Tage zwar teilweise vollgepackt und wir sind viel gelaufen (ca. 8 km am Tag), aber das Programm war gut zusammengestellt und interessant. Wenn wir wollten, konnten wir auch viel mit den Tschechen in Kontakt treten, meistens abends. Mäßige Englischkenntnisse waren meistens ausreichend für die Verständigung, und ich konnte mein Ziel verwirklichen, mit ein paar Schülern privat über Social Media in Kontakt zu bleiben.

Ich aber auch wir als Gruppe können diese Bildungsfahrt getrost weiterempfehlen. Sie  bietet eine ansehnliche Umgebung, Einblicke in die Sitten und Bräuche von Tschechien und man lernt neue Kontakte kennen.

Robert Kemnitz, HEP 17

 

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European Reflection in Fresco – „Ich in Europa“

25.09.2019

Endlich ist es soweit. Nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen startet das Erasmus+-Projekt mit insgesamt vier Partnern, die aus Tschechien, Polen, Frankreich und Deutschland kommen.

Die Bedeutung des Projektes, welches mit einem Blick auf das gegenwärtige Europa das Handeln der einzelnen Personen in den Mittelpunkt stellt, verlangt von den Teilnehmer_innen eine positive Sichtweise auf das geplante Vorhaben. Gemeinsamkeit ist unser Motto.

Relativ kurz entschlossen nahmen wir zu Beginn des Jahres 2019 die Anfrage unserer Partnerschule in Litomysl (Tschechien) auf, an einem Arbeitstreffen mit zukünftigen Projektpartnern teilzunehmen. Im Ergebnis dieser Arbeitsphase stand für die Teilnehmer fest, dass wir gemeinsam ein Erasmusprojekt zum Thema Europa beantragen werden. Gesagt, getan – unter tschechischer Koordination erfolgte die Beantragung. Zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 erreichte uns die erfreuliche Benachrichtigung - das dreijährige Projekt ist genehmigt. Und auf einmal nahm alles einen rasanten Verlauf …

Fast zeitgleich zur Einweisungsveranstaltung der tschechischen Koordinator_innen trafen sich Teilnehmende aller vier Länder zur Kick-off-Veranstaltung in Litomysl. Neben inhaltlichen Absprachen mussten vor allem organisatorische, rechtliche und finanzielle Fragen geklärt werden. Hauptarbeitsergebnisse sind die Unterzeichnung der Projektvereinbarung durch alle vier Partner und die zeitliche Strukturierung der einzelnen Aktionen, die im Rahmen unseres Projektes realisiert werden sollen. Dazu gehören noch in diesem Schuljahr unter Anleitung unserer französischen Partner_innen ein Übungsseminar zur Herstellung eines Frescos in Opole und das erste Trainingsseminar in Eberswalde zum Umgang mit speziell benötigter Software zum Graphic Design. Beide Workshops sind grundlegend zur Umsetzung des Projektes und dienen der Initiierung eines Ideenwettbewerbs. Dieser wird in jedem der einzelnen Länder separat geführt und am Ende steht das Siegermotiv des zu gestaltenden Freskos für jede Institution.

Einen Höhepunkt für uns als OSZ II Barnim stellt die Verkündung des Siegermotivs aus dem Ideenwettbewerb auf der Festveranstaltung zum 25. Jubiläum des Oberstufenzentrums dar, zu der Teilnehmende aller Partnerinstitutionen eingeladen sind. Parallel dazu wird in Eberswalde das zweite Projektmeeting stattfinden.

K. Spindler/ A. Wucherpfennig/ A. Mews

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27./28.08.2019

Die Firmen Meffert, Storch und Henkel besuchten das OSZ 2 Barnim, um den Klassen MA 17, BOB317 und den SLH17, einen Einblick in zwei Gestaltungstechniken und in die korrekte Handhabung von unterschiedlichen Arbeitsmaterialien zu gewähren.

Wir bereiteten im Vorfeld  zwei Musterplatten vor. Eine Platte gestalteten wir mit einer Kalkspachteltechnik namens Instinto, mit der wir eine Gesteinsablagerung im Querschnitt imitierten. Der Vertreter der Firma Meffert (Profi – Tec)  führte uns Schritt für Schritt die einzelnen Arbeitsgänge vor, um uns mit dieser Technik vertraut zu machen. Aufmerksam folgten wir seinem Beispiel und wagten uns an unsere eigenen Platten. Für Fragen zur Ausführung und Technik standen uns sowohl die Lehrer als auch die Gäste der Schule zur Seite, so dass wir fließend unsere Arbeit in der Kürze der Zeit zum Abschluss bringen konnten. Ebenso zügig gingen wir an die zweite Musterplatte heran, welche wir mit einer Lasur und Glitzereffekt beschichteten, diese Technik trug den Namen Neve.

Neben der praktischen Arbeit informierten wir uns über die korrekte Anwendung von unterschiedlichen Klebebändern und Abdeckmaterialien, sowie über die Auswahl unterschiedlichster Pinselarten, welche uns ein Vertreter der Firma Storch in einem lebhaften Vortrag präsentierte. Wir selbst konnten den Pinselvergleich praktisch erproben.

Am zweiten Tage festigten wir unser Wissen über Tapetenuntergründe und unterschiedlichste Kleisterarten, vorgestellt durch die Firma Henkel (Metylan), und brachten unsere Dekorplatten zum Abschluss. Kleine Tapezierübungen in der schuleigenen Übungsraumecke rundeten den Tag ab.

Danke an alle, die den Tag zum Erfolg gebracht haben.

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Klassenfahrten der Erzieher_innen im 3. Ausbildungsjahr

28.08.2019

An diesem Tag sind wir gegen 10:00 Uhr im Feriendorf Dorado angereist. Zunächst besichtigten wir das Gelände. Danach machten wir es uns bei einem gemeinsamen Picknick gemütlich. Das Wetter spielte uns gut zu, sodass wir nach dem Picknick an den naheliegenden See gingen und dort badeten. Nachdem wir uns abgekühlt hatten, begannen wir mit unseren erlebnispädagogischen Spielen. Unter anderem waren das Vertrauensspiele, Bewegungsspiele und Koordinationsspiele. Wir hatten in den gesamten 3 Tagen viel Zeit für uns als Klasse, was dazu führte, dass wir uns innerhalb der Klasse von neuen Seiten kennenlernen konnten. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließend mit einer gemütlichen Reflexionsrunde. Den Tag ließen wir als Klasse gemeinsam am Strand mit Musik und Kartenspielen ausklingen.

Am zweiten Tag trafen wir uns alle um 8:00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück und anschließend begannen wir mit den Kooperationsspielen und Abenteuergeschichten. Alle Spiele sowohl am ersten als auch am zweiten Tag haben uns sehr erheitert. Wir haben dadurch viele neue Spiele kennengelernt, unsere Erfahrungen erweitert und unser Vertrauen zueinander gestärkt. Durch das sehr warme Wetter konnten wir unseren Nachmittag selber gestalten. Danach fanden wir uns erneut zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen und begannen uns auf die bevorstehende Nachwanderung vorzubereiten. Um 21:30 Uhr stand die Nachtwanderung an. Die Gruppe der Nachtwanderungsorganisatoren befand sich schon im Wald. Der verrückte Professor Dr. Dr. Küster leitete uns durch den Wald, wo uns viele erschreckende Momente, spannende Aufgaben und teilweise lustige Begegnungen erwarteten. Nach der Nachtwanderung setzten wir uns nochmals zusammen und reflektierten diese. Im Anschluss gingen wir in die Freizeit und ließen auch diesen Abend gemeinsam ausklingen.

Am Tag der Abreise aßen wir ein letztes Mal gemeinsam Frühstück, räumten die Hütten und setzten uns zur Abschlussreflexion zusammen.

Unser Klassenmotto“ E17/2 wir sind auch dabei“ hat sich weiterhin bewährt # IntimimTeam

Switch, wir wechseln die Stöcke
Countup – Wer kann schneller an den Baum geklebt werden

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„Schüler für Schüler“ in der Abteilung Sozialwesen - Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher_in

05.08.2019

Was ist „Schüler für Schüler“?
„Schüler für Schüler“ ist ein zweitägiges Projekt, das von den Schüler_innen aus dem dritten Ausbildungsjahr für das erste Ausbildungsjahr geplant und durchgeführt wird. Begleitet wird dieses Projekt von den jeweiligen Klassenlehrkräften.

Es dient zum Einen dazu, den Schüler_innen des ersten Ausbildungsjahres die Ausbildung zur/ zum Erzieher_in vorzustellen und die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen dieses Projektes näher kennenzulernen. Zum Anderen hat das dritte Lehrjahr so die Möglichkeit das pädagogische Geschick unter Beweis zu stellen und weitere Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen zu sammeln.
Die Rahmenbedingungen und Vorbereitungen waren von den Lehrkräften sehr offen gehalten. Darunter ist zu verstehen, dass wir das Projekt individuell als Klasse gestalten konnten. Wir hatten drei Vorbereitungstage, die wir uns selbstständig strukturieren mussten. Wir empfanden diese Vorbereitungszeit sehr knapp. Wichtig war, dass wir die vorhandenen Ressourcen nutzten, um die Finanzen so klein wie möglich zu halten.

Vorbereitungsphase: In der Vorbereitungszeit konnten wir uns als Klasse schnell darauf einigen, dass wir den ersten Tag nach den Bildungsbereichen gestalten wollen. Dazu teilten wir die Klasse in fünf Gruppen, die sich individuell auf Angebote zu ihrem jeweiligen Bildungsbereich vorbereiteten. Da ein Bildungsbereich übrig blieb, bearbeiteten wir diesen als Klasse gemeinsam. Außerdem haben sich einzelne Personen um organisatorische Angelegenheiten gekümmert.

Für den zweiten Tag hatten wir keinen engen Zeitplan, da wir diesen Tag zum näheren Kennenlernen für die neuen Schüler_innen nutzen wollten. Durch das pädagogische Können und viel Kreativität einiger Personen in der Klasse ist es uns gelungen, diesen Tag mit Spontanität und Flexibilität anzugehen.

Eindrücke der E17/2:
Das Projekt war aus unserer Sicht sehr aufwendig, jedoch sehr lehrreich im Umgang mit Gleichaltrigen und Älteren; so konnten wir viel von- und miteinander lernen. Es hat uns trotz Schwierigkeiten Spaß gemacht, sich selbstständig ideenreich entfalten zu können und unsere gemachten Erfahrungen weitergeben zu können. Außerdem war dieses Projekt eine Herausforderung, die wir als Klasse erfolgreich gemeistert haben.

Tipps & Tricks:

  • Vorbereitungszeit effektiv nutzen
  • Hilfe und Unterstützung untereinander suchen und geben
  • spontan und flexibel sein
  • abwechslungsreiche Aktivitäten auswählen
  • Offenheit gegenüber Aufgaben und anderen Menschen haben
  • Angebote vorab ausprobieren
  • gemeinsame Absprachen treffen und einhalten
  • genauen Zeitplan aufstellen
  • genügend didaktische Reserven einplanen

Fazit:
Im Großen und Ganzen hat uns dieses Projekt als Klasse gestärkt und einzelne Personen konnten diese Herausforderung nutzen, um ihr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Wir hatten viel Spaß und Freude daran und blicken gerne auf diese Erinnerung zurück.

Gutes Gelingen ! Eure E17/2

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