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Hinweis

Auf dieser Seite finden Sie die Berichte und Bilder zu aktuellen Ereignissen.

Was wir in vorherigen Schuljahren erlebt haben, können Sie unter der Rubrik "Wir über uns" erfahren.


Berufsorientierung aus erster Hand

19.11.2021

Gemeinsam mit Auszubildenden des 3. Lehrjahres war unser Schulleiter an der Ausgestaltung des Perspektiventages der Karl-Sellheim-Schule Eberswalde beteiligt.

In zwei Workshops berichteten wir direkt aus unserem Leben als Auszubildende und wie wir dahin kamen. In 60 Minuten erzählten wir über unsere Berufe, Ausbildungsbedingungen und Arbeitszeiten. Ganz wichtig waren auch unsere Berichte über den Bewerbungsprozess sowie die Gehaltsmöglichkeiten in unseren Berufen. Wir stellten folgende Berufe vor: Köchin, Maler, Elektroniker, Tischlerin sowie Industriemechaniker.

Die beiden Schüler_innengruppen waren sehr unterschiedlich im Interesse, dennoch konnten wir die Ausbildungsmöglichkeiten in der Region und das Ausbildungangebot unserer Schule plastisch vorstellen.

Wir sind gern bereit, ähnliche Aktionen zukünftig zu unterstützen und hoffen, dass einige unserer Workshopteilnehmer_innen den Weg in die Beufsausbildung und an unser OSZ finden.

A. Haase


„Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh‘n?“

10.11.2021

Dieses Land kennenzulernen, hat sich wohl so manch eine Zuhörer_in der Jahrgänge 11, 12 und 13 des Gymnasiums Finow und des Beruflichen Gymnasiums des Oberstufenzentrums II Barnim am trüben Novembernachmittag in der zum Konzertsaal umfunktionierten Aula gewünscht.

Sich dahin zu träumen, ist vielleicht mancher oder manchem gelungen. Das war ohne Zweifel das Verdienst zweier hervorragender Künstler_innen der Berliner Staatskapelle: Burkhard von Puttkamer (Gesang; Bariton) und Alina Pronina (Klavier).

Sie entführten am Vormittag zuerst die Schüler_innen der 6. Klassen der Grundschule Finow und anschließend die Abiturient_innen der gymnasialen Oberstufe mit Liedern und Klavierstücken von Beethoven, Zelter, Schubert und Schumann in die Zeit der Klassik und Romantik. Um zu verstehen, wie die Komponisten ihre Werke so unverwechselbar gestalteten, ergänzte B. v. Puttkamer seine musikalischen Vorträge durch anschauliche und interessante Erläuterungen zum jeweiligen Stück. Und weil dieses Konzert im Zeichen des im letzten Jahr begangenen 250. Geburtstages Ludwig van Beethovens stand, erfuhren die Zuhörer_innen auch einiges über die perfektionistische, provokante und sensible Persönlichkeit von einem der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte.

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (I. Kant) Hinter der Erklärung, wie sehr Beethoven sich diesen Satz zu eigen machte, sein Schaffen und Handeln daran ausrichtete, sich selbstbewusst seinen Platz in seiner Gesellschaft suchte, verbarg sich der wohlgemeinte Rat an die Abiturient_innen, ihren eigenen Platz im Leben zu finden.

So gibt es auch im Bildungs- und Entwicklungsroman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ von J. W. v. Goethe zahlreiche Anregungen zur Lebensgestaltung, welche Beethoven gleichermaßen beschäftigten wie uns in der Gegenwart. Sei es die Liebe zur widersprüchlichen Figur „Mignon“ oder der Wunsch, Ordnung und Struktur aus einem Prinzip der Unordnung im Leben zu finden. Viele Künstler nach Beethoven beschäftigte das Motiv der mysteriösen „Mignon“. Vier musikalische Versionen präsentierten uns die Musiker und demonstrierten damit eindrucksvoll die Weiterentwicklung musikalischer Ausdrucksfähigkeit durch Stimme und Klavier.

Mit dem Eindruck des romantischen und verliebten Komponisten Beethoven und seinem Lied „Adelaide“ entließen die beiden Musiker ihr aufmerksames, interessiertes Publikum in den Novembernachmittag, der vielleicht ein wenig an Glanz gewinnen konnte.

Text: Ch. Haase


OSZ gestaltet Bernauer Filmfest aktiv mit

08.11.2021

In diesem Jahr fand das Kinderfilmfest in Bernau wieder statt. Wir, die Klasse Erzieher_innen 203, des OSZ II Barnim, haben das Fest an diesem Tag begleitet, in dem wir verschiedene Angebote, passend zu den Filmen gemeinsam mit den Kindern nachbereitet haben und die einzelnen Filme mit einem szenischen Spiel anmoderiert wurden. Die drei Filme "Rinnsteinpiraten", "Andersartig", und "Zugvögel" von Christina Schindler wurden an drei unterschiedlichen Stationen aufgegriffen.

An der Station zum Film "Rinnsteinpiraten" ging es um Mülltrennung und Wiederverwertung. Die Kinder konnten ihre Kenntnisse bei der Mülltrennung spielend unter Beweis stellen und haben geziegt, dass sie schon eine über Menge Recycling wissen.

An der Station „Andersartig“ ging es um die Botschaft, dass jeder auf seine Art einzigartig ist. Dass die Botschaft angekommen ist zeigte sich am Ende durch Aussagen der Kinder wie zum Beispiel: "Wenn jeder gleich ist, dann ist es langweilig". Die Kinder waren mit Freude bei unserem Spiel "Chamäleon-Steh" dabei und wir haben uns sehr über das positive Feedback der Kinder gefreut.

Bei der Station zum Film "Zugvögel" durften die Kinder kreativ werden und basteln. Gemeinsam mit den Kindern stellten wir bunte Vogelmasken her, die bei den Kindern gut ankamen. Passend zum Film wechselten die Kinder gemeinsam mit uns in fliegenden Bewegungen die Station um die Reise der Zugvögel damit aufzugreifen.

Trotz des Stresses und der Aufregung hatten wir an diesem Tag viel Spaß und bekamen auch den Eindruck, dass es den Kindern genau so ging. Wir bedanken uns bei allen Lehrkräften, der Schulverwaltung und der Stadt Bernau für die gute Zusammenarbeit.

ERZ203 OSZ II Barnim


Start zum 25. Berufemarkt

01.10.2021

Mit einer Pressemeldung der Agentur für Arbeit haben wir den Startschuss zur Vorbereitung des Jubiläumsberufemarktes gegeben. Sowohl in der Schule als auch bei unseren Partnern planen wir das Ereignis am 22.01.2022 und hoffen, dass wir den Erfolg der letzten Jahre wieder aufnehmen können und vielfältig über die Ausbildungsangebote in der Region informieren können.

Bitte klicken Sie zum Lesen auf das Bild.

Juniorwahl 2021

24.09.2021

Auch unsere Schüler_innen haben gewählt: Am 24.09. fand die Juniorwahl an unserer Schule statt, an der 150 Personen ihre Stimme abgegeben haben. An dem Projekt konnten Schulen bundesweit teilnehmen und die Wahl real simulieren. Die Wahlergebnisse konnten untereinander sowie mit der Bundestagswahl verglichen werden.

Unter Betreuung der beiden Projektleiter und Lehrkräfte, Frau K. Schirmer und Herrn A. Klaaßen, fungierte die Klasse FTE 20 als Wahlkommission, die die Leitung vom Ablauf bis hin zur Stimmauszählung durchführte.



26 Meter harte Arbeit und künstlerische Kreativität

Fresko verbindet

18.-25.09.2021

Nun liegt eine abwechslungsreiche Arbeitswoche mit einer Freskogestaltung hinter uns. Das Erasmusprojekt in Opole (Polen) war sehr anspruchsvoll und herausfordernd, da an einer Hauswand im Außenbereich ein großes Fresko mit 26 x 2 m nach der Vorlage einer polnischen Künstlerin gestaltet wurde. Auch dieses Mal waren die Teilnehmer_innen aus den vier Nationen Tschechien (Litomyšl), Polen (Opole), Frankreich (Troyes) und Deutschland (Eberswalde OSZ II) beteiligt.

Unter der profesionellen Anleitung von Jean-Philippe aus dem Französischen Team gelang uns diese Herausforderung und anspruchsvolle Arbeit umzusetzen. Wir wurden herzlich von der polnischen Schule (an deren Außenwand das Fresko entstehen sollte), der Universität (als Gastgeber), vom Bürgermeister der Stadt Opole, dem Tourismusverband sowie den polnischen Kollegen aufgenommen. Die Arbeitstage begannen jeweils 8.00 Uhr und endeten mit dem Einbruch der Dunkelheit, was das Malen nicht mehr ermöglichte.

Nach jedem langen Arbeitstag konnten wir uns beim gemeinsamen  Abendessen über die Erfahrungen mit der Freskoherstellung austauschen. Die inzwischen gewachsene Erasmusfamilie konnte ihre Beziehungen vertiefen und ist bereit für neue Herausforderungen. Ende November startet der nächste  Abschnitt des Erasmusprojekts im OSZ II Eberswalde. Dann entsteht gemeinsam mit Schüler_innen und Lehrkräften ein Fresko in unserem Haus.

Das Erasmusteam aus Eberswalde


Intergration gelebt

14.09.2021

Schüler_innen des Gymnasiums Finow aus der „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage AG“ machten sich auf die Suche nach einem neuen Projekt zum Thema Integration. Derzeit sind es 10 junge Menschen, welche Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Rahmen der AG-Tätigkeiten unterstützen möchten.

Die Schüler_innen wandten sich an die Lernbereichskonferenzleiterin BFSG+ Frau Anemüller des OSZ II Barnim und baten um ihre Mitarbeit. Gemeinsam wurde eine Idee zu dem ersten gemeinsamen Kennenlernen überlegt. Am 14.09.2021 war es nun soweit und das erste Picknick mit Spielen im Park am Weidendamm fand statt. Nach einer der ersten Kennenlernrunde der deutschen und ausländischen Namen ging es auf Tuchfühlung, wer welche Lieblingsbeschäftigungen in seiner Freizeit hat. Im Anschluss sollte nun jeder eine_n Schüler_in der anderen Gruppe vorstellen. Mit viel Spaß wurden kleine Spieleinheiten in Volleyball und Fußball auf dem Rasen erprobt.

Schnell war klar, alle Jugendlichen wollen ein weiteres Treffen und noch viele gemeinsame Aktionen starten. Es war ein gelungener Auftakt.

Kathleen Anemüller, Lernbereichskonferenzleiterin BFSG+


Teamtag der neuen Klasse BFSG+21

06.09.2021

Gleich zum Beginn des Schuljahres konnten die neue Schüler_innen der Klasse BFSG+21 sich und einen Waldpädagogen des Waldsolarheimes kennenlernen.

Mit Teamspielen in der Natur hatten die Schüler_innen einige gemeinsame Aufgaben zu lösen. Bei schönstem Sonnenschein wurden alle Aufgaben mit viel Spaß und Freude erfüllt. Den Abschluss bildete ein Brückenbau aus Hölzern ohne Werkzeuge und Hilfsmitteln, welche die Funktionsprobe bestanden hat.

Es war ein gelungener Tag mit viel guter Laune und Spaß in der Natur. Alle Schüler_innen, egal welcher Nation, haben sich gemeinsam zusammengefunden und ein wirkliches Team gebildet.

Klassenlehrerin Kathleen Anemüller


Schüler_innen für Schüler_innen 2021

18.08.2021

Die HEP19 begrüßte die neubeginnende HEP21 in dem traditionellen "Schüler für Schüler" Projekt. Mithilfe von Spiel, Spaß und Spannung konnten die Lernfelder den neuen Schüler_innen nähergebracht werden.  Die Schüler_innen starteten mit einer Kennlernrunde auf dem Schulhof. Im Anschluss ging es in einen Stationsbetrieb, wo in kleinen Gruppen pädagogische Angebote, die die einzelnen Lernfelder repräsentierten, angeboten wurden. Zum Beispiel wurde in einem Wurfspiel der Unterschied zwischen Teilhabe und Partizipation den Schüler_innen erklärt. Im Nachgang wurde die Möglichkeit gegeben eigene Fragen zu stellen und diese zu beantworten. Durch diesen Austausch konnten die neuen Schüler_innen persönliche Motivation und Arbeitserfahrung sammeln.

Die HEP19 organisierte mithilfe der Cafeteria und den Lehrkräften ein kleines Buffet. In einem anschließenden Spaziergang zum Park am Weidendamm konnten sich die Schüler_innen nochmals austauschen und den Tag Revue passieren lassen. Zum Abschluss wurde eine Auswertung in spielerischer Form unternommen und die Schüler_innen konnten sich einen Stein aussuchen, auf welchen sie ihren individuellen Wunsch schreiben konnten. Die HEP19 wünscht der HEP21 einen erfolgreichen Schulstart.


The never-ending Story – European Reflection in Fresco im Sommer 2021 in Troyes

19.-24.07.2021

Eine Woche in Troyes im französischen Osten, diese Stadt, in der viele Menschen in der Sommerzeit Urlaub machen, war für uns der Ort, an dem wir das Erasmusprojekt fortsetzten. Für Touristen bedeutet Troyes Mode, Kunst und Champagner, für uns Gastfreundschaft, kulturelle Erlebnisse und Vertiefung der Kenntnisse des alten Handwerks der Freskomalerei.

Unsere Gastgeber überraschten mit einem Programm, das neben praktischen Arbeitsphasen den Anspruch hatte, uns besondere Sehenswürdigkeiten und damit verbunden, von ihnen hergestellte Fresken näher zu bringen. Dabei bekamen wir Hinweise für unseren zukünftigen Arbeitsprozess, wie die Gestaltung des Untergrundes, die gezielte Aufteilung des zukünftigen Bildes in praktikable Teilabschnitte und die Farbauswahl für den Innen- oder Außenbereich. Oft hatten wir das Gefühl, dass 24 Stunden am Tag nicht ausreichend waren.

Jeder von uns hatte die Möglichkeit selbst ein kleines Fresko zu gestalten. Dabei waren wir uns schnell einig, die Wappen der beteiligten Städte abzubilden und diese durch das europäische Zeichen zu verbinden.

Während unseres Aufenthaltes besuchten wir Reims, die inoffizielle Hauptstadt der Weinbauregion Champagne. Einen Höhepunkt bildete der Besuch der Kathedrale, welche die Krönungskirche fast aller französischen Könige war. Daneben beeindruckte uns die Besichtigung des Foujita Chapell, dessen Innenwände fast vollständig durch ein Fresko gestaltet sind.

Für uns steht fest, die nachfolgenden beiden Praxisphasen in Opole und Eberswalde bei der Realisierung der Fresken mit hohem Engagement anzugehen.

Das Erasmusteam aus Eberswalde

Das Erasmus-Team
Unser Arbeitsergebnis
La Feuille

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