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Hinweis

Auf dieser Seite finden Sie die Berichte und Bilder zu aktuellen Ereignissen.

Was wir in vorherigen Schuljahren erlebt haben, können Sie unter der Rubrik "Wir über uns" erfahren.


Casinoabend im Beruflichen Gymnasium

22.02.2019

Seit einigen Jahren hat der sogenannte Casinoabend einen geschätzten und etablierten Platz in unserem außerschulischen Programm. Der Abend dient dem Zusammenkommen von Schüler_innen, Lehrkräften und Ehemaligen. Er bietet eine gute Möglichkeit um sich fernab des Schulalltages auszutauschen, gemeinsam zu spielen und neue Bekanntschaften zu machen. Dabei richtet sich die Veranstaltung mit ihrer Gestaltung an die unterschiedlichsten Spielertypen. Bist du eher der Taktiker am Schachtisch oder bewahrst du lieber deine Gesichtszüge beim Pokern?
Hinter dem Ganzen steckt ein wohltätiger Zweck. Denn mit den Eintrittsgeldern unterstützt der Förderverein den aktuellen Abiturjahrgang. Die Organisatoren freuen sich über die zahlreiche Teilnahme und sind auf das nächste Jahr gespannt.

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Starke Leistung von Josefine

14.02.2019

In Brandenburg/ Havel fand das 14. Landesfinale „Sportlichster Brandenburger/ Sportlichste Brandenburgerin der beruflichen Schulen“ statt. Insgesamt beteiligten sich 86 Teilnehmer_innen aus 10 OSZ des Landes an diesem Wettkampf, der aus fünf Disziplinen (Schlängellauf, Seilspringen, Medizinball-Druckwurf, Schlusssprung, Klimmziehen) besteht. Trotz geringerer Teilnehmerzahl als in den Vorjahren wurden wieder herausragende Leistungen erzielt.

Die Beste bei den Frauen wurde Jessie Woitas (OSZ I Barnim) mit einer Gesamtpunktzahl von 978. Bei den Herren siegte Lukas Kauffmann (OSZ Havelland) mit 1015 Punkten.

Unsere Schule wurde durch Josefine Girke (Kö18) – Einzelstarterin vertreten. Für sie war es die erste Teilnahme. In ihrer Freizeit spielt sie in Eberswalde Handball. Mit ihrer Körpergröße zählt sie eher zu den „Kleinsten“, aber mit ihren sportlichen Leistungen konnte sie ganz groß auftrumpfen. In der Einzeldisziplin Schlängellauf belegte sie mit 11,4 sec. den ersten Platz. Insgesamt erreichte sie 867 Punkte, nur 5 Punkte weniger als die Drittplatzierte! Ganz nebenbei stellte sie gleich 2 neue Schulrekorde auf. Gratulation und Dank an Josefine für diese tolle Leistung!

Vielleicht schaffen wir es im kommenden Jahr wieder als Mannschaft  - dann beim 15. Landesfinale/ voraussichtlich in Bernau - an den Start zu gehen. Wer Genaueres zum Wettkampf erfahren möchte sollte sich auf den Link „Sportlichster Brandenburger 2019“ einloggen.

F. Czylwik (begleitender Sportlehrer)

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Tag der offenen Tür am Beruflichen Gymnasium

16.02.2019

Du willst studieren und hast schon Vorstellungen, in welchem Bereich das sein soll? Oder bist Du noch bei der Orientierung und hast keine Idee?

Mit diesen Fragen lockten wir viele Schüler_innen aus den 10. Klassen, teilweise auch der 9. Klasse, zum Standort des Beruflichen Gymnasiums. Dort waren am Tag der offenen Tür alle Lehrkräfte als Gesprächspartner vor Ort, um die berufsorientierten Schwerpunkte vorzustellen, Schülerarbeiten zu präsentieren und Perspektiven nach dem Abitur aufzuzeigen. Schüler_innen führten durch das Haus und ermutigten zu Experimenten und Aktionen. Die Schulleitung informierte über die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Gestaltung des Bildungsganges.

Geschichte
Gestaltungs- und Medientechnik
Darstellendes Spiel
Rechtslehre
Biologie
Französisch

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Nachwuchswerbung vor Ort

14.02.2019

Seit einigen Jahren unterstützen wir aktiv den Berufe-Markt an der Oberschule Klosterfelde, quasi der kleine Bruder unserer eigenen Veranstaltung. In diesem Jahr waren wir erstmals auch vertreten mit dem Angebot im Bereich Sozialwesen. Dieses und die weiteren Bildungsangebote unserer Schule wurde von Schüler_innen im direkten Gespräch mit den Schüler_innen der 9. und 10. Klassen erörtert und wir sind uns sicher, dass wir einige Interessierte demnächst in einer Klasse der Fachoberschule, der Sozialassistent_innen oder am beruflichen Gymnasium begrüßen dürfen.

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Mit ERASMUS+ ins Ausland

13.02.2019

In allen drei Turnuswochen an unserer Schulen konnten wir die Auszubildenden der 1. bis 4. Lehrjahre darüber informieren, welche Möglichkeiten ein Praktikum während der Ausbildung im Ausland bietet. Dazu hatten die Vertreter der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer aus Frankfurt (Oder) eingeladen.

Interessierten Schüler_innen wurden die möglichen Zielländer vorgestellt, das einfache Antragsverfahren erklärt und schließlich auch die finanzielle Unterstützung erläutert. Besonders die Erlebnisbericht eines Teilnehmers (Tischler im 3. Lehrjahr, Nordirland) und des Schulleiters (Malta) konnten einige Schüler_innen überzeugen und sie zu konkreten Nachfragen auch nach der Informationsveranstaltung anregen.

Die Schule unterstützt ein Auslandspraktikum aktiv und ist bei der Organisation beratend behilflich. Weitere Informationen zum Verfahren sind bei der zuständigen Lehrkraft, Frau Fabian, erhältlich oder über das Portal Azubi Mobil verfügbar.

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Karl und Sabine sind gynophil

20.12.2018

An diesem Tag traf Dipl.-Psych. Umut C. Oezdemir aus dem Institut für Sexualwissenschaften aus der Berliner Charité im Beruflichen Gymnasium in Eberswalde ein, um die brennenden Fragen der Schüler der Psychologiekurse der 13. Jahrgangsstufe zur psychosexuellen Entwicklung und Sexualität zu beantworten. Herr Oezdemir arbeitet für das Präventionsprojekt “Du träumst von ihnen”, das Therapiemöglichkeiten für Jugendliche anbietet, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen.

Die Veranstaltung kurz vor den Winterferien entstand aus einem Fachgespräch im Rahmen des Psychologieunterrichts bei Frau Forbrig, da die Schüler großes Interesse an die psychologische Perspektive zu sexuellen Orientierungen und Vorlieben zeigten. Zunächst schlich sich eine dezente Aufregung in die Stimmung der Schüler ein, da viele sehr interessiert und aufgeregt waren. Was erwartet uns? Ein wenig zu spät, aber voller Freude und Enthusiasmus, betrat Herr Oezdemir den Klassenraum des Oberstufenzentrums. Die Schüler schauten sich erfreut an, als sie einen jungen Mann sahen, der sofort offen mit ihnen ins Gespräch kam und fragte, welche Fragen die Schüler hätten. Zunächst war es etwas ruhig, bis die ersten auftauten: die Schüler wollten wissen, wodurch sexuelle Neigungen entstehen und wie man als Therapeut mit den Dingen, die die Patienten beschäftigen, umgeht. Herr Oezdemir lobte zunächst die Schule und die Fachlehrer, dass sie den Schüler eine Möglichkeit wie diese bieten, da die Sexualität weder in der Schule noch im Psychologiestudium umfangreich behandelt wird, aber ein Thema ist, das alle beschäftigt. Die Schüler erfuhren zunächst den Unterschied von den Suffixen “-sexuell” und “-phil”, da eins eine tatsächliche sexuelle Handlung beschreibt und das andere lediglich Neigungen, die nicht ausgeführt werden müssen. Karl und Sabine können beide gynophil sein - also sich zu Frauen hingezogen fühlen, aber Sabine hat Sex mit Männer. Sie ist also heterosexuell. Die Stigmatisierung und negative Konnotation des Wortes pädophil sollte laut Herrn Oezdemir also sensibel betrachtet werden, da Pädophile lediglich eine Zuneigung für Kinder empfinden, ihre Sexualität aber nicht ausleben, was zu einen Leidensdruck der Betroffenen führt. Die Therapie binnen des Präventionsprojekts “Du träumst von ihnen” soll den Betroffenen helfen, mit ihrer Neigung und dem daraus entstehenden Leidensdruck umzugehen und keine sexuellen Handlungen an Kinder durchzuführen.

Die Veranstaltung wurde selbst nach dem offiziellen Ende noch stark von den Schülern diskutiert und bedacht, da viele neue Eindrücke über dieses interessante Feld der Psychologie gewonnen wurden. Letztendlich kitzelte genau das Umut Oezdemir aus den Schülern heraus, da seine Schlussworte voller Hoffnung auf psychologischen Nachwuchs waren.

Jan Bonus  (Text), Maria Witte (Fotos)

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Schneesportprojekt 2018

Tag 1

Wie vereinbart trafen wir uns am 15. Dezember um 6:00 Uhr am Bahnhof in Eberswalde. Erstmalig bestand unseren Gruppe aus Auszubildenden und Schüler_innen der Abteilungen 1 und 2 und der in diesem Jahr zu uns gestoßenen Abteilung 3 (Soziale Berufe). Für die so entstandene Personenzahl war ein Bus zu klein, so dass wir unsere Gruppe teilen mussten. Für den einen Teil ging es um 6:30 los, allerdings mit einem Umweg über Eppendorf in Sachsen, wo eine zweite Gruppe an Bord genommen wurde. Der andere Teil unserer Gruppen musste wegen einer Busverspätung bis 8:00 warten. Dafür ging es dann aber direkt in Richtung St. Johann in Südtirol (Italien).

Unsere Reisegruppe setzte sich aus 41 Auszubildenden und Schüler_innen, 4 Lehrer_innen und einer Absolventin unseres beruflichen Gymnasiums, die ebenfalls aus Ausbilder tätig wurde, zusammen.

In der Einführungsveranstaltung wurde uns ein neues Ausbildungs- und Bewertungskonzept vorgestellt. Alle waren gespannt, wie es sich im Schneesportalltag bewähren würde.

Nach 14 Stunden Busfahrt erreichten wir endlich unser Ziel, die Pension Waldheim in St. Johann im Ahrntal. Wir nahmen unser Abendessen ein und fielen alle müde ins Bett.

Tag 2

Nach dem Aufstehen gab es um 7.30 Uhr ein vielfältiges Frühstück. Anschließend trafen sich alle um 9.30 Uhr vor dem Eingang der Pension. Gemeinsam liefen wir dann zur Haltestelle des Skibusses wo auch schon eine andere Gruppe aus der Schweiz wartete. Mit dem Skibus waren wir dann in nur 5 Minuten in unserem Skigebiet, dem Klausberg.  Dort angekommen erhielten wir zunächst unsere Ausrüstung für die nächsten fünf Tage. Hier erfolgte auch die Einteilung der Schüler_innen in die jeweiligen Gruppen (Anfänger, Fortgeschritten, Profi) und wir bekamen unsere Skipässe. Danach machten wir uns dann gemeinsam auf den Weg mit der Gondel nach oben. Dort wurden wir bereits von unseren Snowboard- uns Skilehrern erwartet und der erste Ausbildungstag konnte beginnen.

Nach dem Mittagessen gegen 12.30 Uhr am Almboden, übernahmen unsere Lehrer_innen die Ausbildung, übten mit uns das bereits Erlernte und gaben manchen nützlichen Tipp. Nach dem Abendessen erfolgte eine kurze Tagesauswertung in der wir im Team offen über Lobenswertes und Kritikwürdiges sprachen.

Tag 3

Nach dem Aufstehen um 7 Uhr nahmen wir, wie immer, gemeinsam unser Frühstück ein. Anschließend ging es wieder mit dem Skibus zum Klausberg. Unsere Ausrüstung konnten wir direkt am Lift im Depot unterbringen, in dem sich je zwei Schüler_innen einen Schrank teilten. So brauchte man die Ausrüstung nicht täglich zwischen der Unterkunft und dem Skigebiet hin- und her tragen. Unsere Snowboard- und Skilehrer erwarteten uns bereits und die Ausbildung konnte fortgesetzt werden. Nach dem Mittagessen, welches es wieder am Almboden gab, hatten die Schüler_innen die Möglichkeit, sich in eigenen Gruppen zusammen zu finden. Snowboard- und Skifahrer, Fortgeschrittene und Anfänger konnten gemeinsame Gruppen bilden, voneinander lernen und gemeinsam Spaß haben.  Viele entschieden sich in einer kleinen Gruppe mit einem Lehrer mitzufahren um die am Vormittag erlernten Techniken zu festigen oder Ihre Erfolge vorzuführen. Frau Fischer kümmerte sich engagiert um die Snowboardanfänger, half Ihnen mit Rat und Tat und  ermutigte sie immer wieder, auch nach teilweise schmerzhaften Stürzen, weiterzumachen. Herr Preußner und Herr Wolff fuhren mit den fortgeschrittenen Snowboardern und Frau Worlitzer und Herr Forchner nahmen die Skifahrer unter Ihre Fittiche. Die besten Anfänger entschieden sich gegen die letzte Gondelfahrt nach unten und nahmen, gemeinsam mit unseren Lehrern, die Talabfahrt in Angriff. Nach dem Abendessen ging es gemeinsam um 20 Uhr mit dem Shuttlebus in das Skihaus Pub. Dort war Party angesagt. Selbstverständlich hatten wir unsere Aufpasser (Lehrer_innen) mit dabei. Wir Schüler_innen und die Lehrer_innen hatten einen großartigen Abend und alle hatten viel Spaß. Der Shuttle fuhr uns alle nach Mitternacht zurück in die Unterkunft.

Tag 4

Trotz der Party am Vorabend hatten wir unseren Rhythmus gefunden und es ging nach dem Frühstück gegen 9:30 Uhr wieder auf die Piste. Unsere Lehrer_innen hatten mit den Ski- und Snowboardlehrern  den Anforderungskatalog für das Vorfahren abgestimmt, so dass mit den konkreten Vorbereitungen auf das Vorfahren begonnen werden konnte. Das Vorfahren am letzten Tag sollte der Höhepunkt des Projektes sein, in dem jeder seine Fortschritte demonstrieren konnte. Die erteilte Note würde außerdem im Wesentlichen die Projektnote bestimmen. Nach einem abwechslungsreichen Tag am Berg gab es um 18:30 Uhr Abendbrot mit der anschließenden kurzen Tagesauswertung. Alle hatten in den vergangenen Tagen Ihre Fähigkeiten im Snowboard- bzw. Skifahren verbessert. Heute, bei unserem Tischtennisturnier,  hatten wir die Möglichkeit uns an der Tischtennisplatte zu messen. Außerdem nutzten wir oft die Möglichkeit spazieren zu gehen und die Umgebung zu erkunden. Des Weiteren standen uns etliche Unterhaltungsspiele, ein Billardtisch und ein Tischkicker zur Verfügung. Die Nachtruhe begann, wie immer, um 22 Uhr.

Tag 5

Auch an diesem Tag ging es zum Klausberg auf die Piste und die einzelnen Gruppen „scharten“ sich um Ihre Ski- bzw. Snowboardlehrer. Im Mittelpunkt des Tagesprogrammes stand die Vorbereitung auf das morgige Vorfahren, dem Höhepunkt unseres Schneesportprojektes. Die Snowboardanfänger würden eine einfache Schwungverbindung zu zeigen haben, während die Fortgeschrittenen unter anderem einen "Big Turn" und einen "180" vorzuführen hatten. Bei den Skifahrern waren unter anderem kurze und lange Schwünge und Carven zu zeigen.

Tag 6

Der letzte Tag begann wieder um 9:30 Uhr am Hang. Die Ski- und Snowboardlehrer hatten sich von ihren Gruppen verabschiedet und alle erwarteten gespannt das Vorfahren. Um 11 Uhr begannen die Skifahrer. Unsere Lehrer_innen hatten einen geeigneten Pistenabschnitt abgesteckt und Posten am Start- und Endpunkt der Strecke bezogen. Bei den Skifahrern setzte sich die Jury aus den zertifizierten Schneesportlehrern (Alpin) Frau Worlitzer und Herrn Forchner zusammen. Bei den Snowboardern bestand die Jury aus den zertifizierten Schneesportlehrern (Snowboard) Herrn Preußner und Herrn Wolff. Alle Teilnehmer absolvierten den Parcours erfolgreich. Während der letzten Tagesauswertung wurden die Besten des Vorfahrens jeder Leistungsgruppe geehrt und die Projektnoten verkündet. Außerdem wurde Bilanz über den gesamten Projektzeitraum gezogen. Lehrer und Schüler waren sich einig: Es war wieder ein erfolgreiches und gelungenes Schneesportprojekt und das neue Konzept hatte sich absolut bewährt!

Tag 7

Am Abreisetag fand das Frühstück schon um 6:30 Uhr statt. Die Koffer waren gepackt und die ausgeliehene Ausrüstung hatten wir schon am Vorabend abgegeben. In Folge des abschließenden Stubendurchgangs, den unsere Lehrer gemeinsam mit den Wirtsleuten durchführten, mussten ein paar Jungs noch einmal in Ihr Zimmer um ein paar Dinge zu richten. Dann war aber alles in Ordnung. Wir bestiegen unsere Busse und gegen 22:00 Uhr, nach einer problemlosen Fahrt, kamen wir übermüdet aber mit tollen Erinnerungen an das Schneesportprojekt 2018 in Eberswalde an.

Katharina Mende

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Besuch der Fachmesse „BELEKTRO 2018“

08.11.2018

„Berlin wird smart“, unter diesem Motto fand in diesem Jahr in den Hallen unterm Funkturm die Messe statt, wo Neuheiten rund um den Bereich Elektrotechnik, Licht und Werkzeuge gezeigt wurden. Neben dem „Smart home“ widmete man sich auch dem Thema „Elektromobilität“. Es konnten Fachvorträge zu unterschiedlichsten Themen besucht werden. Die Schüler nutzten die Gelegenheit direkt mit den Herstellern zu sprechen und verschiedene Produkte und Werkzeuge in die Hand zu nehmen.

Es fuhren die Schüler der Klassen EL16, MT15 und MT16 nach Berlin zur Messe. Für sie gehörte der Besuch der Werkstattstraße zum Pflichtprogramm. An mindestens 10 Stationen stellten sie ihr Können unter Beweis. Egal, ob man einen Kraftstecker montierte, eine Wechselschaltung aufbaute oder eine Anlage in Betrieb nahm, man konnte sich mit anderen Lehrlingen messen und wurde mit Zollstöcken, Taschenlampen und Werkzeug belohnt. Nach vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken ging es dann schwerbepackt zurück nach Hause. Danke an die Firmen Kaiser und TCS für die Unterstützung des Messebesuches.

E.Staffel, Klassenlehrerin

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11. DAK Altstadtfestlauf in Bad Freienwalde

07.09.2018

Am Sonnabend fand wieder der traditionelle Altstadtlauf in Bad Freienwalde statt. In diesem Jahr war erstmalig das OSZ II Barnim mit am Start. Unser Sportlehrer, Herr Czylwik, setzte sich dafür ein, dass Sami Tadele aus Eritrea, Schüler der BFSG+ Klasse, am Lauf teilnehmen konnte. Er organisierte den Transport, die Anmeldung und kümmerte sich intensiv um Sami.

In diesem Jahr nahmen insgesamt 481 Sportler verschiedener Altersklassen mit unterschiedlichen Streckenlängen am Altstadtlauf teil. Auf der Strecke 6,8 km - auf der Sami gelaufen ist - waren es 83 Läufer. In seiner Altersklasse gelang Sami eine Siegerzeit von 24:26 Min und belegte damit den 1. Platz. Auf der Streckenlänger 6,8 km aller Starter belegte Sami den Gesamtdritten 25:49 Min.

Kathleen Anemüller, Stellv. Klassenlehrerin

Sieger der Altersklasse
3. Platz Gesamtwertung

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IFA - Internationale Funkausstellung 2018

03.09.2018

 

Vier Mal pro Woche steht für die Schülerinnen und Schüler der Klasse BFSG171 des OSZ II Barnim Berufsorientierung auf dem Stundenplan. Die ausländischen Jugendlichen lernen darin die Vielzahl der Ausbildungsberufe in den verschiedenen Branchen und deren Anforderungen kennen.

Am Montag, den 3. September, wurde dieses Fach jedoch einmal anders umgesetzt und die Schüler_innen mit einem Arbeitsauftrag zur IFA nach Berlin geschickt. Dort hatten sie die Gelegenheit mit verschiedenen Menschen ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, welchen Beruf sie haben, welche Eigenschaften dafür wichtig sind, welche Aufgaben sie in ihren Unternehmen wahrnehmen und wie ihr Werdegang aussah.

Die Berufsbezeichnung „Promoter“ war die, die den Jugendlichen bei ihren Gesprächen am häufigsten genannt wurde. Dahinter verbirgt sich so viel wie ein „Werber“ also jemand, der die Waren präsentiert, bewirbt, Kunden berät und Produkte verkauft. Wichtige Eigenschaften für diese Aufgabe sind Offenheit, Kontaktfreude und, bei internationalen Veranstaltungen wie der IFA, natürlich auch gute Englischkenntnisse, so die Interviewergebnisse der Schüler_innen.

Doch wie wird man eigentlich „Promoter“ und darf Messen besuchen und die neusten technischen Entwicklungen präsentieren? Auf diese Frage haben die Schüler_innen ganz unterschiedliche Antworten erhalten; während manche ein Studium absolviert, Start-Ups gegründet und schließlich Fuß in einem Großkonzern fassen konnten, sind andere über eine einfache Ausbildung in das Feld Verkauf, Kundenbetreuung und schließlich Warenpräsentation gekommen.

Auch wenn die Jugendlichen die Gelegenheit nutzten, mit Mitarbeitern der internationalen Aussteller ins Gespräch zu kommen, stellten die Fachsprache und die meist englischen Fremdwörter eine große Herausforderung dar und gaben somit einen weiteren Anreiz, besser Deutsch zu lernen.

Die Tätigkeiten der Aussteller waren jedoch nicht die einzigen interessanten Berufe, die es auf der IFA zu entdecken gab. Für die Organisation solcher Veranstaltungen werden Mitarbeiter verschiedenster Fachrichtungen benötigt: Veranstaltungskaufmänner und –frauen erstellen die entsprechenden Konzepte, kalkulieren die Kosten, schätzen die Besucherzahlen und planen den Ablauf, Gestalter und Gestalterinnen für visuelles Marketing konzipieren die Verkaufs- und Präsentationsräume, Fachkräfte für Veranstaltungstechnik kümmern sich um die Technik und Kaufleute für Marketingkommunikation sorgen dafür, dass die Produkte ins richtige Licht gerückt werden.

Neben der Planung und Konzeptualisierung dürfen für eine gelungene Durchführung jedoch auch Sicherheitskräfte, Garderobenpersonal, Servicekräfte, Dolmetscher und Verkehrslenker nicht fehlen.

Natürlich konnten die Schüler_innen diese, im Hintergrund wirkenden, Mitarbeiter nicht kennen lernen und befragen, dennoch erhielten die Jugendlichen einen ersten Eindruck wieviel Energie, Planung und Aufwand in einer derartigen Veranstaltung steckt - und wer weiß, vielleicht hat der ein oder andere dadurch seinen Wunschberuf entdeckt und wird in den nächsten Jahren auf der IFA die Besucher kontrollieren, Stände bauen oder sich um die richtige Beleuchtung kümmern.

Ein großes Dankeschön geht an die Integrationsbeauftrage des Landkreis Barnim, Dr. Sylvia Setzkorn, die diesen Ausflug ermöglicht hat.

T. Kirsch, Türöffner des OSZ II Barnim

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